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"Tracks for vagabonds" Wanderwege im bueraner Raum. Alternativ zu den schon auf dieser Seite vorhandenen Wanderwegen. betreiberlogo
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Der grüne See

Öffnungszeiten unserer Seehütte "Grüner See"
Freitags von 16.00 bis 22.00 Uhr
Sonntags von 10.00 bis 17.00 Uhr
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Service: Jürgen Rein
Tel. 05742 / 703 7588
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Ein Projekt unseres Vereins

Pressestimmen

21.August 2006 ©kreisblatt

foto Ärgert sich maßlos über die wilde Müllkippe am Wanderparkplatz im Huntetal: Hartmut Langenberg, der am Wochenende morsche Palisadenreste präsentierte. Foto: Jürgen Krämer

Verwesende Geflügelreste im Karton

Wilde Müllkippe ein Ärgernis

jk BUER. Als Wanderwart des Heimat- und Verschönerungsvereins Buer ist es Hartmut Langenberg gewohnt, an der frischen Luft zu arbeiten. Als er jetzt den Wanderparkplatz am Steffenweg im Huntetal kontrollierte, drang ihm allerdings süßlicher Verwesungsgeruch in die Nase. „Unbekannte hatten am Rand der Anlage einen Karton abgelegt, in dem sich die Kleinteile von geschlachteten Hühnern befanden“, berichtete der 76-Jährige am Wochenende sichtlich erbost. Solche Funde seien jedoch kein Einzelfall. Immer wieder steuerten verantwortungslose Zeitgenossen den von der Huntetalstraße nur sehr schwer einsehbaren Parkplatz an, um sich Materialien unterschiedlichster Art zu entledigen – von Grünschnitt über Palisadenreste und Sperrmüll bis hin zu Altpapier. „Wir vom Heimatverein sind über dieses Verhalten maßlos enttäuscht, da sich gerade von diesem Parkplatz aus wunderschöne Wanderwege erschließen“, berichtete Langenberg. So beispielsweise die Rundwanderwege „Kleiner Kellenberg“ und „Großer Kellenberg“ sowie der Waldlehrpfad, der anhand von 115 Hinweistafeln viel Wissenswertes über das Ökosystem Wald und die Forstwirtschaft vermittele. Hinzu komme ein so genanntes „Arboretum“, in dem 50 Baumarten zu sehen seien – ebenfalls ausgestattet mit Informationstafeln. „Wir haben gerade in den letzten Wochen und Monaten viel Zeit und Geld investiert, um zahlreiche Hinweistafeln zu ersetzen, die im Winterhalbjahr bei Holzrückearbeiten beschädigt worden waren. Nach Abschluss unserer Arbeitseinsätze erstrahlen Waldlehrpfad und Arboretum jetzt in neuem Glanz – nur der Wanderparkplatz lässt mit Blick auf das äußere Erscheinungsbild zu wünschen übrig“, sagte Langenberg weiter. Obwohl eine große Grünabfallsammelstelle nur etwa vier Kilometer vom Ausgangspunkt des Steffenweges entfernt liege, suchten immer wieder Gartenbesitzer den Parkplatz auf, um dort insbesondere Gartenabfälle widerrechtlich zu entsorgen. Ein solches Verhalten sei für ihn, so der Wanderwert, nicht nachvollziehbar, zumal das Material auf der Deponie in Bulsten kostenlos abgelegt werden könne, um anschließend der Kompostierung zugeführt zu werden. „Wir wollen uns jetzt dafür einsetzen, dass der Wanderparkplatz zur Straße hin freigeschnitten wird. Auf diese Weise würde das Areal frei einsehbar werden – und das schrecke vielleicht die Umweltsünder davon ab, weiteren Müll auf dieser Fläche abzulagern“, erklärte Langenberg.

21.August 2006 ©kreisblatt

foto Anschauungs-Unterricht in Sachen Naturschutz: Volker Tiemeyer (rechts) stellte bei der Eröffnung einen Kleiber vor, der besonders stark in Waldbeständen mit hohem Totholz-Anteil auftritt. Links im Bild: Dieter Huntebrinker. Foto: Jürgen Krämer

Chancen für Flora und Fauna

Ausstellung „Naturschutz im Kirchspiel Buer“ eröffnet

jk BUER. Weite Teile der Hunte im Kirchspiel Buer stehen unter Naturschutz, ebenso Bereiche des ehemaligen Sandabbaugebietes im Grenzgebiet von Markendorf und Bulsten, wo die Stiftung für Ornithologie und Naturschutz auf einer Gesamtfläche von 6,7 Hektar ein beispielgebendes Naturschutz- Projekt gestartet hat. Beide Themen stehen im Mittelpunkt der Ausstellung Naturschutzprojekte im Kirchspiel Buer“, die der Heimatund Verschönerungsverein Buer aus Anlass des Buer- Marktes im Heimathaus Osnabrücker Tor eröffnete. „Wir möchten mit dieser Präsentation den Blick auf den Naturschutz in unserer Gemeinde richten“, erläuterte Vorsitzender Dieter Huntebrinker, der die Schau mit Unterstützung des Vorsitzenden der Stiftung für Ornithologie und Umweltschutz, Volker Tiemeyer, vorbereitet hat. Als bemerkenswert bezeichnete Huntebrinker die Tatsache, dass im Kirchspiel Buer fast die gesamte Hunte unter Naturschutz stehe – vom Quellgebiet am Moselerberg bis zu den Saurierfährten. „Ausschließlich im Bereich des Sägewerkes Bulthaup in Meesdorf steht der kleine Fluss nicht unter Naturschutz“, erläuterte der Vorsitzende. Hierfür seien unweit des Firmengeländes Ausgleichsflächen mit Teichanlagen und entsprechender Bepflanzung angelegt worden. Die Stiftung für Ornithologie und Naturschutz habe unlängst von der Bau-Unternehmensgruppe Dallmann (Bramsche) ein nahezu sieben Hektar großes Areal im Grenzbereich von Markendorf geschenkt bekommen, führte Stiftungsvorsitzender Volker Tiemeyer aus. Die Stiftung wolle auf dem ehemaligen Boden- Abbaugebiet mit Unterstützung der Fachhochschule Osnabrück (FH) und der Bundesumweltstiftung (DBU) Biotope anlegen und Umwelt- Bildung betreiben. Die dadurch erstmalig praktizierte direkte Kooperation eines Wirtschaftsunternehmens mit Naturschützern gelte als wegweisend. Was bedeutet Naturschutz? Welche Chancen ergeben sich aus dem Naturschutz für Flora und Fauna? Welche Einschränkungen sind mit ihm verbunden – und nach welchem Procedere werden Naturschutzgebiete ausgewiesen? So lauten einige wenige von zahlreichen Fragen, die während eines Besuches der Ausstellung umfassend beantwortet werden: auf Schautafeln, anhand von Informationsbroschüren und Zeitungsartikeln sowie mit großflächigen Karten, auf denen unter Naturschutz gestellte Flächen im Raum Buer zu sehen sind.

24.März 2006 ©kreisblatt

Algen: Neuer Anstrich für Ostgiebel des Heimathauses

Verschönerungsverein Buer sehr rege

jk BUER. Der Ostgiebel des Heimathauses Osnabrücker Tor in Buer soll einen neuen Anstrich erhalten. Der Grund: Wind und Wetter haben der Fassade dermaßen zugesetzt, dass sich im Laufe der Zeit Algen an der Außenwand bildeten. „Um die Algenbildung zu unterbinden, hatten wir zunächst angedacht, den Dachüberstand verlängern zu lassen“, teilte Vorsitzender Dieter Huntebrinker am Mittwochabend während der Jahreshauptversammlung des Heimat- und Verschönerungsvereins mit. Diese ins Auge gefasste bauliche Änderung sei jedoch aus Denkmalschutzgründen nicht genehmigt worden. Jetzt solle die Fassade einen Anstrich mit Algen abweisender Farbe erhalten. „Im Jahres 2005 haben wir wieder eine Vielzahl von Veranstaltungen durchgeführt“, resümierte der Vorsitzende in seinem Jahresbericht und stellte fest: „Die überaus positive Resonanz auf das vielfältige Angebot bestätigt das gute Veranstaltungskonzept unseres Vereins.“ Einen Schwerpunkt bildeten dabei erneut Vortragsveranstaltungen, bei denen Themen unterschiedlichster Art beleuchtet wurden. So erfuhren die Heimatfreunde in Einzelreferaten Interessantes über Prag, über die Normandie und die Bretagne und über die Hunte von der Quelle bis zur Mündung, um nur drei von mehreren Beispielen zu nennen. „Aus Anlass des Kunsthandwerkermarktes in der Kirchhofsburg stellten wir dem örtlichen Förderkreis unser Heimathaus für eine Kunstausstellung zur Verfügung, ehe Irmgard Buer im Herbst in unserem Vereinsdomizil die große Ausstellung ,Die Kirchhofsburg in Buer – die schönste Kirchhofsburg Niedersachsens‘ arrangierte“, berichtete der Vorsitzende. Diese Präsentation habe bislang mehr als 1000 Personen in ihren Bann gezogen. „Unsere Jahresfahrt führte mit 50 Personen nach Hamburg, und zum absoluten Höhepunkt geriet die zweiwöchige Reise mit den ,Hurtigruten, der norwegischen Schifffahrts- Postlinie von Bergen bis nach Kirkenes“, bilanzierte Huntebrinker. Die Jahresfahrt 2006 führe am 28. Mai nach Helmstedt-Marienborn und in den Ort Hötensleben. Als großen Erfolg wertete der Redner das Wanderangebot von Wanderwart Rolf Kellermann, der im Berichtszeitraum elf Wanderungen veranstaltete, und zwar unter Beteiligung von 40 bis 60 Personen. Äußerst rege sei auch Wegewart Hartmut Langenberg, der mehrere hundert Stunden investierte, um Wege instand zu halten und zu kennzeichnen. Außerdem habe Langenberg für Buer und die Meller Berge eine neue Wanderkarte entwickelt. In Vertretung für den verhinderten Schatzmeister Friedrich Kohmöller gab Huntebrinker den Kassenbericht ab. Die Entlastung des Vorstandes erfolgte einstimmig. Nach den Regularien hielten Ulrike und Donald Blacklaw einen Vortrag zum Thema „Der Jacobsweg – als Pilger durch Nordspanien zum Grab des Jacob“.

Heimat- und Verschönerungsverein Buer e.V./Presse/Heimathaus

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