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Der grüne See

Öffnungszeiten unserer Seehütte "Grüner See"
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Sonntags von 10.00 bis 17.00 Uhr
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Service: Jürgen Rein
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oder 0179 / 6952026
Ein Projekt unseres Vereins

Pressestimmen

21.August 2006 ©kreisblatt

foto Anschauungs-Unterricht in Sachen Naturschutz: Volker Tiemeyer (rechts) stellte bei der Eröffnung einen Kleiber vor, der besonders stark in Waldbeständen mit hohem Totholz-Anteil auftritt. Links im Bild: Dieter Huntebrinker. Foto: Jürgen Krämer

Chancen für Flora und Fauna

Ausstellung „Naturschutz im Kirchspiel Buer“ eröffnet

jk BUER. Weite Teile der Hunte im Kirchspiel Buer stehen unter Naturschutz, ebenso Bereiche des ehemaligen Sandabbaugebietes im Grenzgebiet von Markendorf und Bulsten, wo die Stiftung für Ornithologie und Naturschutz auf einer Gesamtfläche von 6,7 Hektar ein beispielgebendes Naturschutz- Projekt gestartet hat. Beide Themen stehen im Mittelpunkt der Ausstellung Naturschutzprojekte im Kirchspiel Buer“, die der Heimatund Verschönerungsverein Buer aus Anlass des Buer- Marktes im Heimathaus Osnabrücker Tor eröffnete. „Wir möchten mit dieser Präsentation den Blick auf den Naturschutz in unserer Gemeinde richten“, erläuterte Vorsitzender Dieter Huntebrinker, der die Schau mit Unterstützung des Vorsitzenden der Stiftung für Ornithologie und Umweltschutz, Volker Tiemeyer, vorbereitet hat. Als bemerkenswert bezeichnete Huntebrinker die Tatsache, dass im Kirchspiel Buer fast die gesamte Hunte unter Naturschutz stehe – vom Quellgebiet am Moselerberg bis zu den Saurierfährten. „Ausschließlich im Bereich des Sägewerkes Bulthaup in Meesdorf steht der kleine Fluss nicht unter Naturschutz“, erläuterte der Vorsitzende. Hierfür seien unweit des Firmengeländes Ausgleichsflächen mit Teichanlagen und entsprechender Bepflanzung angelegt worden. Die Stiftung für Ornithologie und Naturschutz habe unlängst von der Bau-Unternehmensgruppe Dallmann (Bramsche) ein nahezu sieben Hektar großes Areal im Grenzbereich von Markendorf geschenkt bekommen, führte Stiftungsvorsitzender Volker Tiemeyer aus. Die Stiftung wolle auf dem ehemaligen Boden- Abbaugebiet mit Unterstützung der Fachhochschule Osnabrück (FH) und der Bundesumweltstiftung (DBU) Biotope anlegen und Umwelt- Bildung betreiben. Die dadurch erstmalig praktizierte direkte Kooperation eines Wirtschaftsunternehmens mit Naturschützern gelte als wegweisend. Was bedeutet Naturschutz? Welche Chancen ergeben sich aus dem Naturschutz für Flora und Fauna? Welche Einschränkungen sind mit ihm verbunden – und nach welchem Procedere werden Naturschutzgebiete ausgewiesen? So lauten einige wenige von zahlreichen Fragen, die während eines Besuches der Ausstellung umfassend beantwortet werden: auf Schautafeln, anhand von Informationsbroschüren und Zeitungsartikeln sowie mit großflächigen Karten, auf denen unter Naturschutz gestellte Flächen im Raum Buer zu sehen sind.

Heimat- und Verschönerungsverein Buer e.V./Presse/Naturschutz

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