GPSsies

"Tracks for vagabonds" Wanderwege im bueraner Raum. Alternativ zu den schon auf dieser Seite vorhandenen Wanderwegen. betreiberlogo
mit der Möglichkeit auch GPS zu verwenden.

Der grüne See

Öffnungszeiten unserer Seehütte "Grüner See"
Freitags von 16.00 bis 22.00 Uhr
Sonntags von 10.00 bis 17.00 Uhr
Andere Terminwünsche nach Vereinbarung
Service: Jürgen Rein
Tel. 05742 / 703 7588
oder 0179 / 6952026
Ein Projekt unseres Vereins

Pressestimmen

9.Juli 2007 ©kreisblatt

foto Gestern Mittag am Kleinen Kellenberg: Wanderwart Hartmut Langenberg schreitet über den Waldlehrpfad, vorbei an den provisorisch eingerichteten Holzlagern. Die Spuren des Orkans „Kyrill“ sind nach wie vor unübersehbar. Fotos: Jürgen Krämer

Waldlehrpfad wieder komplett beschildert

Nach dem Orkan „Kyrill“: Heimatfreunde investierten viel Zeit und Geld

jk BUER. Mit einer positiven Nachricht wartete gestern der Wegewart des Heimat- und Verschönerungsvereins Buer, Hartmut Langenberg, auf. „Auch wenn die Spuren des Orkans ,Kyrill’ im Wiehengebirge nach wie vor unübersehbar sind, haben wir die Sturmschäden im Bereich des Waldlehrpfades vollständig beseitigt“, erklärte der rührige Heimatfreund. Jetzt sei der etwa fünf Kilometer lange Rundkurs wieder begehbar und stelle erneut ein echtes Ausflugsziel dar. Während des Orkans am 18. Januar 2007 seien den heftigen Sturmböen, die mit Geschwindigkeiten von mehr als 150 Stundenkilometern über den Grönegau hinwegbrausten, gut 20 der rund 100 Informationstafeln zum Opfer gefallen – „weitere Schilder bei den anschließenden Aufräumarbeiten“. In den ersten Wochen und Monaten nach dem Unwetter sei es „nur mit Einschränkungen möglich gewesen, sich ein Bild von der Lage zu verschaffen“, berichtete Langenberg. Erst gegen Ende der Aufräumungsarbeiten in den Forsten habe er sich einen Überblick über die Schadenslage verschaffen können. „Für uns gab es keinen Zweifel daran, den Waldlehrpfad als touristisches Highlight im Kirchspiel Buer so schnell wie möglich wieder instandzusetzen“, machte Heimatvereinsvorsitzender Dieter Huntebrinker deutlich. Nach der Aufnahme der Schäden habe der Wegewart unverzüglich die neuen Informationstafeln in einem Spezialunternehmen in Bad Essen-Barkhausen in Auftrag gegeben. Erfreut zeigte sich Hartmut Langenberg darüber, dass das Instandsetzungsprojekt von heimischen Firmen unterstützt wurde. „Während das Sägewerk Bulthaup die Pfosten beisteuerte, lieferte die Tischlerei Böhning die Halterungsplatten, an denen die Informationsschilder festgeschraubt wurden.“ Die Arbeitseinsätze vor Ort seien wie am Schnürchen verlaufen, resümierte der Wegewart: „In mehreren
foto Schilderparade: In seiner Werkstatt stellte Hartmut Langenberg (links) zusammen mit Dieter Huntebrinker die neuen Informationstafeln für den Waldlehrpfad vor.
Arbeitseinsätzen haben mich Dieter Ellberg, Dieter Huntebrinker, Günter Klement, Friedel Niedermeier, Werner Mertelsmann und Friedhelm Röper hervorragend unterstützt. Jetzt sieht die Beschilderung wieder hervorragend aus.“ Der Heimat- und Verschönerungsverein Buer betreut derzeit im Bereich des Kirchspiels ein rund 80 Kilometer umfassendes Wanderwegenetz. „Der überwiegende Teil dieser Wege ist inzwischen wieder begehbar“, berichtete Hartmut Langenberg. Davon ausgenommen sei der Bereich Friedenshöhe. „Dort liegen die vom Orkan gefällten Bäume noch kreuz und quer übereinander.“

23.März 2007 ©kreisblatt

Nach dem Orkan: Jeder Helfer ist willkommen

Heimat- und Verschönerungsverein Buer zog Bilanz

jk BUER. Nachdem der Orkan „Kyrill“ am 18. Januar 2007 über dem Grönegau gewütet und erheblichen Sachschaden angerichtet hatte (wir berichteten), hofft der Heimat- und Verschönerungsverein Buer jetzt auf eine Schadensbeteiligung von übergeordneten Organisationen. „Durch den verheerenden Sturm und durch Holzrückearbeiten nach dem Unwetter wurden nach heutigem Kenntnisstand etwa 30 Prozent unserer Wandertafeln und Hinweisschilder in den Waldgebieten unseres Zuständigkeitsbereiches zerstört“, teilte Vorsitzender Dieter Huntebrinker am Mittwochabend während der Jahreshauptversammlung im Heimathaus „Osnabrücker Tor“ mit. Erschwerend komme hinzu, dass Wanderwege durch den Abtransport des Holzes nicht mehr begehbar seien. „Auch wenn sich übergeordnete Verbände mit finanziellen Zuwendungen an den Sanierungsarbeiten beteiligen werden, müssen wir davon ausgehen, dass auf unseren Verein noch erhebliche Belastungen zukommen werden, sagte der Redner weiter. Außerdem appellierte er an freiwillige Helfer, Wegewart Hartmut Langenberg bei der Umsetzung der Aufräum- und Neugestaltungsmaßnahmen zu unterstützen. Huntebrinker wörtlich: „Jetzt ist jede helfende Hand willkommen – wer sich in das Projekt einbringen möchte, sollte sich unter Telefon 0 54 27/410 melden.“ Der Vorsitzende hatte mit blick auf das Geschäftsjahr 2006/2007 aber auch Positives zu berichten. So hätten die Vortragsveranstaltungen, die der Verein zu verschiedenen Themen angeboten habe, nicht nur Heimatfreunde, sondern auch interessierte Nichtmitglieder in ihren Bann gezogen. Auf nicht minder große Resonanz seien zudem die Ausstellungen „Die Kirchhofsburg in Buer“ und „Renaturierungsmaßnahmen am Oberlauf der Hunte“ gestoßen. Zu den weiteren Höhepunkten im Programm hätten die Sommerfahrt nach Helmstedt und zur Gedenkstätte an der ehemaligen Zonengrenze gezählt. „Einen weiteren Aktivposten im Reigen unserer Aktivitäten bildeten die Wanderungen“, so Huntebrinker. Im Berichtszeitraum seien elf Touren angeboten worden, und zwar unter Beteiligung von durchschnittlich 45 Personen pro Termin. „Auch für 2007 haben wir viele Pläne“, so der Vorsitzende. Zu den Highlights zählten unter anderem eine Flusskreuzfahrt von St. Petersburg nach Moskau und eine Krippenausstellung, die in der Adventszeit im Heimathaus zu sehen sein werde. Im Folgenden richtete Huntebrinker den Blick auf das Jahr 2008: „Dann feiern wir das 125-jährige Bestehen unseres Vereins. Ein Jubiläum, das mit einem besonderen Programm verbunden sein wird.“ Einen Überblick über die Finanzlage des Vereins gab Schatzmeister Friedrich Kohmöller. Es folgte die Entlastung des Vorstandes, der danach im Amt bestätigt wurde. Nach Regularien hielten Heide und Dieter Huntebrinker einen Vortrag zum Thema „Von Vancouver durch die Inside Passage nach Alaska“.

15.März 2007 ©kreisblatt

foto Fatale Kombination: Die Verbindung von Nässe und schwerem Gerät hat dazu geführt, dass sich zahlreiche Waldwege derzeit in einem schlechten Zustand befinden. foto Umgestürzt: Einen entwurzelten Baum präsentiert Wegewart Hartmut Langenberg am Arboretum des Heimat- und Verschönerungsvereins Buer. Fotos: Jürgen Krämer

Schäden noch nicht abzusehen

„Kyrill“ macht Heimatvereinen das Leben schwer

Von Jürgen Krämer MELLE. Fast zwei Monate nach dem verheerenden Orkan „Kyrill“ lässt sich für die betroffenen Waldbesitzer noch nicht absehen, wie groß das Ausmaß der Schäden ist. Auch die Wegewarte der im Grönegau beheimateten Heimat-, Verschönerungs- und Verkehrsvereine sind derzeit noch nicht in der Lage, die Orkanschäden an Wanderwegen, Schutzhütten, Ruhebänken und Lehrpfaden zu beziffern. Als der Orkan „Kyrill“ am 18. Januar 2007 wie die apokalyptischen Reiter über den Grönegau hinwegfegte, entstanden insbesondere in den weitläufigen Forsten von Wiehengebirge und Teutoburger Wald Schäden ungeahnten Ausmaßes. Innerhalb kürzester Zeit entwurzelten die Sturmböen mit Windgeschwindigkeiten von mehr als 150 Stundenkilometern gleich hektarweise Laubund Nadelhölzer, drehten Baumkronen ab oder ließen selbst mächtige Stämme wie Streichhölzer zerbersten. „Auf Grund des von der Stadt verhängten Betretungsverbotes für die Wälder war es uns bislang noch nicht möglich, uns einen Eindruck von der gesamten Schadenslage zu verschaffen“, erklärte der 2. Vorsitzende des Verschönerungs- und Verkehrsvereins Melle-Mitte, Kurt Regel, im Gespräch mit unserer Zeitung. Mit Sorge betrachte er die die Situation in den Meller Bergen, wo sein Verein mehrere Wanderwege betreue. „Wir unterhalten im Zwickenbachtal mehr als 20 kleine Holzbrücken. Da auch dort viele Bäume umgestürzt sind, steht zu befürchten, dass dabei auch etliche Übergänge zu Bruch gegangen sind“, mutmaßte Wegewart Dieter Blum.
foto Betreten verboten: Auch rund zwei Monate nach dem Orkan ist es nicht gestattet, die Wälder zu betreten. foto Ein Bild, das Bände spricht: Waldschäden am Arboretum in der Nähe des Huntetals.
Auch einige Hütten, darunter die am Thomaskreuz, seien vermutlich dem Orkan zum Opfer gefallen. Von einer „unklaren Lage“ spricht auch der Wegewart des Heimat- und Verschönerungsvereins Buer, Hartmut Langenberg, der erste Schäden am Waldlehrpfad und am so genannten Arboretum im Huntetal feststellte. „An unserem Baumlehrpfad wurde ein Baum entwurzelt“, so das Vorstandsmitglied. Zudem seien etliche Informationstafeln von umstürzenden Baumriesen zerstört worden. „Weitere Schadensmeldungen liegen derzeit noch nicht vor – wir können uns erst einen Überblick verschaffen, wenn wir wieder die Wälder betreten dürfen“, so der Wegewart. Dann werde sich auch herausstellen, wie viele Wanderwege neu markiert werden müssen; denn es sei davon auszugehen, dass etliche Bäume, die ein Wegzeichen trugen, nach dem Orkan nicht mehr stünden. „Wir werden uns demnächst nach und nach über die Schadenslage informieren, um dann die Reparaturen von Bänken, Brücken und Hütten und das Kennzeichnen von Wanderwegen punktuell abzuarbeiten“, erklärte Dieter Blum. Er persönlich befürchte, dass die damit verbundenen Arbeitseinsätze mindestens ein Jahr in Anspruch nähmen. Sowohl Blum als auch Langenberg appellierten an Spaziergänger und Wanderer, sich an das Betretungsverbot für die heimischen Wälder zu halten. „In einigen Bereichen ist es nach wie vor lebensgefährlich – und wenn die Bäume jetzt neu austreiben, ist die Gefahr gegeben, dass weitere Äste zu Boden stürzen“, warnen beide Wegewarte

Heimat- und Verschönerungsverein Buer e.V./2007

Zeitung