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Der grüne See

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Ein Projekt unseres Vereins

Pressestimmen

1.Dezember 2008 ©kreisblatt

foto Das Werk ist vollendet: Im Beisein von rund 40 Gästen wurde der neue Glockenstuhl auf dem Schlichteberg am Samstagnachmittag offiziell eingeweiht. Foto: Jürgen Krämer

Stätte der Begegnung

Neuer Glockenstuhl auf dem Schlichteberg offiziell eingeweiht

jk BUER. Mit einem Fest, das von Sabine Wehrmann und Dieter Horst organisiert worden war, haben die Ortschaft Holzhausen, der Ortsrat sowie der Heimat- und Verschönerungsverein Buer am Samstagnachmittag den neuen Glockenstuhl auf dem Schlichteberg eingeweiht. Dieter Horst, der vor Ort als Projektkoordinator wirkte, brachte seine Freude darüber zum Ausdruck, „dass unsere Glocke auch in Zukunft bei Freud und Leid ertönen wird“. Sein Dank galt allen, die einen Beitrag zur Umsetzung des Projektes leisteten – vom Heimatund Verschönerungsverein über den Ortsrat bis hin zur Bürgerstiftung der Kreissparkasse Melle. „Ohne das finanzielle Engagement dieser Stiftung wäre die Umsetzung dieser Maßnahme gar nicht möglich gewesen“, sagte Horst an den Geschäftsführer der Bürgerstiftung, Henning Bauer, gerichtet. Worte des Dankes fand der Redner ferner für Familie Emanuel, die den Standort für den Glockenstuhl zur Verfügung stellte, für Werner Weßler, der die so genannte „Zwille“ beisteuerte, für Dieter und Heide Huntebrinker, welche die Stützpfeiler für den Glockenstuhl gestiftet hatten, sowie für Tischlermeister Gert Möller. Ein ganz besonderes Dankeschön sprach Horst darüber hinaus den freiwilligen Helfern vor Ort aus – allen voran Dieter Stiegemeyer, der ungezählte Stunden seiner Freizeit in das Projekt investierte. Ortsbürgermeister Georg Harms lobte die Realisierung des Vorhabens als „großes Gemeinschaftswerk“. Sein Dank galt der Familie Kattmann, die seit mehr als 30 Jahren als „Glöckner von Holzhausen“ fungiere und hierfür während der Feierstunde eine kleine Anerkennung in Form eines Blumenstraußes erhielt. Einem Grußwort des Heimatvereinsvorsitzender Dieter Huntebrinker folgte ein kurzer Festvortrag von Ortsratsmitglied Wilhelm Hunting, dem Vorsitzenden des Arbeitskreises für Ortsentwicklung. Er brach in seiner viel beachteten Ansprache eine Lanze für den Erhalt aller neun Dorfglocken im Kirchspiel Buer. An die Bevölkerung richtete Hunting den Appell, die traditionsreichen Glockenstandorte auch in Zukunft als Stätten der Begegnung und der Kommunikation zu nutzen.

15.Oktober 2008 ©kreisblatt

foto Auf jeden Zentimeter kam es an: Unter Einsatz eines Teleskopkrans wurde der Glockenstuhl am späten Montagnachmittag auf dem Schlichteberg aufgestellt. Fotos: Jürgen Krämer

Schon bald soll die Glocke erschallen

Hölzerne Zwille auf dem Schlichteberg aufgestellt

Von Jürgen Krämer BUER. Seit einiger Zeit ist ihre eherne Stimme verstummt. Die Rede ist von der Dorfglocke auf dem Schlichteberg in Holzhausen. Aber schon bald soll der Klangkörper wieder weithin erschallen und der Bevölkerung von Freud und Leid im Orte künden – dann allerdings in einem neuen Glockenstuhl, der am späten Montagnachmittag von Anwohnern und weiteren Helfern unter der Federführung von Tischlermeister Gert Möller aus Buer an malerischer Stelle errichtet wurde. Dorfglocken haben in Holzhausen eine lange Tradition, deren Anfänge allerdings im Dunkel der Geschichte vorborgen geblieben sind. „Es soll mindestens drei gegeben haben“, berichtet Friedel Oberdiek, der in unmittelbarer Nähe des Glockenstandortes wohnt. Ursprünglich habe die Holzhausener Glocke „auf Wellmanns Hof unten im Ort“ geläutet. Kurz vor der kommunalen Gebietsreform hätten die Verantwortlichen der damals noch selbstständigen Gemeinde Holzhausen im Jahre 1972 den Beschluss gefasst, den Standort für den Klangkörper auf den Schlichteberg zu verlegen. Mehr als 30 Jahre lang erschallte die Glocke vor den Toren des Wildparks – ein Zeitraum, in dem Wind und Wetter dem nur rund drei Meter hohen Glockenstuhl dermaßen zusetzten, dass dieser mehr und mehr baufällig wurde. „Im ausgehenden Winter 2007 entstand in der Bevölkerung des Ortes der Wunsch, ein neues Bauwerk zu realisieren“, erläutert Dieter Horst, der selbst Holzhausener Bürger und stellvertretender Vorsitzender des Heimat- und Verschönerungsvereins Buer ist. Im Folgenden sei es zu Zusammenkünften gekommen, in deren Verlauf auch Alternativstandorte für die Glocke diskutiert worden seien. „Am Ende gab es allerdings ein überwältigendes Votum für den Standort
foto Haben ihre helle Freude an der glänzenden Glocke: Dieter Horst und sein zweijähriger Enkel Lasse.
am Schlichteberg“, so Horst. Das Projekt geriet in der Folgezeit zu einem wahren Gemeinschaftswerk: Ortsratsmitglieder, Holzhausener Bürger, die Familie Emanuel als Grundstückseigentümer und die Bueraner Heimatfreunde machten den neuen Glockenstuhl zu ihrem Thema. Allgemeiner Tenor: Der Klangkörper sollte in einer hölzernen Zwille aufgehängt werden – einem Eichenbaum mit zwei mächtigen Stammausbreitungen, der schließlich in Meesdorf aufgetan wurde. „Wir haben den etwa neun Meter langen Stamm entrindet und vom Splint befreit“, berichtet Tischlermeister Möller. Die Zwille werde von vier großen Streben gestützt, die in Betonfundamenten fest im Boden verankert seien. Auch Dieter Stiegemeyer aus der Nachbarschaft brachte sich aktiv in das Projekt ein – beispielsweise, indem er die Glockenhalterung aufwändig sanierte und dem im Jahre 1920 aus Bronze gegossenen Klangkörper unter Einsatz eines Sandstrahlgebläses zu neuem Glanz verhalf. Schon jetzt freuen sich die Holzhausener, denn noch im Oktober soll der neue Glockenstuhl offiziell eingeweiht werden
foto Der Mann an der Zwille: Tischlermeister Gert Möller und seine Mitarbeiter setzten das Projekt handwerklich um.
foto Verzweigt und scharfkantig: Mit solchen Metallteilen wurde der Glockenstuhl im Betonfundament verankert.
foto Mit vereinten Kräften: Vor der Montage der Streben wurde die Zwille in die richtige Position gebracht.

15.September 2008 ©kreisblatt

„Die Freude an Gottes schöner Natur wecken“

Vorsitzender Dieter Huntebrinker hielt beim Festakt in der St.-Martini-Kirche Rückschau – Das nächste Projekt steht bereits vor der Tür

jk BUER. „Der Verein will dem Allgemeinen dienen, angenehm Herz und Auge erfreuend und jedermann zugängliche Orte erschließen und die Freude an Gottes schöner Natur wecken.“ Dieses Ziel hatten sich einige zukunftsorientierte Bürger auf die Fahnen geschrieben, als sie im Jahr 1883 den Heimat- und Verschönerungsverein Buer aus der Taufe hoben. Dieter Huntebrinker, seit 1996 Vorsitzender der traditionsreichen Organisation, stellte dieses Zitat am Samstagnachmittag während des Festaktes zum 125-jährigen Vereinsjubiläum an den Anfang seiner Rückschau auf die Historie der Bueraner Heimatfreunde. Bekannte Persönlichkeiten wie Georg-Karl Eicke (Vorsitzender von 1883–1886), Gustav Struck (1886–1896), Carl Ledebur (1896–1905), Fritz Kamping (1905–1922), Ludwig Rögge (1922–1930), August Behrens (1930–1932, Friedrich Unland (1932–1959) und Wilhelm Hensiek (1959–1996) seien es gewesen, die den Verein engagiert geführt und – unterstützt von ihren Vorstandskollegen – mit Leben erfüllt hätten. Am Beispiel der jüngeren Vereinsgeschichte zog der Redner eine durchweg positive Bilanz: Vortragsabende und Ausstellungen im Heimathaus, ein attraktives Wanderwegenetz, das das gesamte Kirchspiel durchziehe, attraktive Jahresfahrten und gelungene Wanderungen seien der beste Beweis dafür, dass der Verein mitten im Leben stehe. Worte des Dankes richtete Huntebrinker an drei Mitstreiter, die an der Basis zusammen mit ihm regelmäßig Kärrnerarbeit leisten: die Vorstandsmitglieder Hartmut Langenberg und Rolf Kellermann sowie Vereinsmitglied Irmgard Buth. Als die 125-Jahr-Feier am späten Samstagnachmittag mit einer Kaffeetafel unter der Regie des Landfrauenvereins im Gemeindehaus am Heckengang zu Ende ging (Grußworte entboten dabei unter anderem Bundestagsabgeordneter Georg Schirmbeck und der Vorsitzende des Heimatvereins Melle, Hartmut Wippermann), freuten sich die Verantwortlichen über die gelungene Jubiläumsveranstaltung. Und: Sie richteten den Blick bereits auf das nächste Projekt – die Erneuerung des Glockenstuhls in Holzhausen, das in diesen Wochen nach monatelanger Vorbereitung unter der Federführung von Vorstandsmitglied Dieter Horst realisiert wird. foto Begrüßung im Sonnenschein: Bei herrlichstem Spätsommerwetter hieß Vorsitzender Dieter Huntebrinker (am Rednerpult) die Teilnehmer der Jubiläumsfeierlichkeiten auf dem Kirchplatz in Buer willkommen.

Neudeck: Fritz Kamping war der Bill Gates von Buer

Schleef: Was Heimatvereine leisten, ist mit Geld nicht aufzuwiegen

jk BUER. Als Kristin Auf der Masch am 17. Mai 1996 das Licht der Welt erblickte, ahnte sie noch nicht, dass sie auf den Tag genau 149 Jahre nach der Geburt Fritz Kampings geboren wurde – eine Tatsache, die ihr am Samstagnachmittag eine besondere Aufgabe zuteil werden ließ. Zu Beginn der Feierlichkeiten zum 125-jährigen Bestehen des Heimat- und Verschönerungsvereins Buer war es der Enkeltochter von Ortsbürgermeister Georg Harms mit dem Enthüllen der Fritz-Kamping-Statue vorbehalten, die offizielle Einweihung des Denkmals zu vollziehen – ein feierlicher Akt, der von den rund 350 Gästen mit Beifall aufgenommen wurde. „Der Heimat- und Verschönerungsverein Buer begeht sein 125-jähriges Bestehen, und wir haben Anlass zu danken. Zu danken all jenen Menschen, die uns in dieser Zeitphase unterstützt und besonders den Menschen, die sich für unseren Ort engagiert haben. Als Geste des Dankes möchten wir ein Einwohnern unseres Kirchspiels etwas zurückgeben und ein Geschenk machen – in Form der Fritz- Kamping-Skulptur“, betonte Vorsitzender Dieter Huntebrinker in seiner Eröffnungsrede. Kamping, der von 1847 bis 1922 lebte und als wohlhabender Fleischwarenfabrikant zahlreiche gemeinnützige Projekte auf den Weg brachte beziehungsweise unterstützte, rage „als Leuchtturm aus der Gruppe von Menschen heraus, die sich um unser Dorf verdient gemacht haben“. Aus diesem Grunde sei es gut und richtig, dieser Person ein Denkmal zu setzen. Der Redner dankte im Folgenden zum einen Künstler Peter Fischer-Blessin, der die Bronzefigur auf hervorragende Weise realisiert habe, zum anderen allen Sponsoren wie der Bürgerstiftung und der Kreissparkasse Melle, die das Projekt finanziell unterstützten. Nach der Bestimmungsübergabe des Denkmals, die von einer Bläsergruppe aus Wellingholzhausen unter der Leitung von Dennis Diekmann musikalisch umrahmt wurde, begaben sich die Teilnehmer zum Festakt in die St.-Martini-Kirche. „Fritz Kamping war ein Mensch, der für Buer viel getan hat – und auch der Heimat- und Verschönerungsverein bewirkt viel Gutes für das Dorf und seine Umgebung“, rief Pastorin Annette Lehmann in ihrer Begrüßungsansprache aus. Es war der Wunsch der Geistlichen, dass es durch die Figur zu mehr Leben auf dem Kirchplatz kommen möge – beispielsweise durch Kinder, die sich dort zum Spielen verabredeten. Landrat Manfred Hugo, der die Grüße des Landkreises Osnabrück übermittelte, zeigte sich erfreut darüber, dass der Festakt in einem Gotteshaus abgehalten wurde, um danach einen Bezug zur Jubiläumsorganisation herzustellen: „125 Jahre Heimat- und Verschönerungsverein Buer ist auch Ausdruck des Geistes, der in den 80er Jahren des 19. Jahrhunderts durch die Erweckungsbewegung Land ausging“, sagte der Redner. Seinerzeit habe eine Aufbruchstimmung geherrscht, in der viele Bürger erkannt hätten, „dass man für sein Gemeinwesen einstehen muss“. Auch in Buer hätten sich verantwortungsbewusste Menschen von diesem Geist leiten lassen. So seien die Gründer des Jubiläumsvereins bereit gewesen, sich für die Allgemeinheit einzusetzen – ein Engagement, das nachfolgende Generationen mit Erfolg fortgesetzt hätten. Stellvertretender Bürgermeister Burghardt Schleef, der im Namen von Rat und Verwaltung der Stadt Melle ein Grußwort entbot, rief die Initiative von Vorstandsmitglied Jürgen Krämer in Erinnerung, dem Jubiläumsjahr mit dem Kamping-Projekt einen besonderen Stempel aufzudrücken. Anschließend würdigte er die engagierte Arbeit aller Heimatfreunde im Grönegau in den Bereichen Naherholung und Kulturförderung am Beispiel des Bueraner Vereins: „Hier wird etwas geleistet, das wir nicht mit Geld aufwiegen können.“ Ulrich Gövert, Präsident des Wiehengebirgsverbandes Weser-Ems, rief anschließend in Erinnerung, dass seine Organisation im Jahre 1908 unter anderem vom Heimat- und Verschönerungsverein Buer aus der Taufe gehoben worden war, und stellte mit Blick auf die erfolgreiche Arbeit der Jubiläums- Organisation anerkennend fest: „Wir sind stolz auf diesen Verein.“ Der Vorsitzende des Heimatbundes Osnabrücker Land, Jürgen Eberhard Niewedde, machte mit wohlgesetzten Worten deutlich, dass das Fritz-Kamping-Projekt von Teilen der Öffentlichkeit durchaus kritisch begleitet wurde. Für ihn gab es allerdings keinen Zweifel: „Solche Aktionen tragen zur Individualisierung und Imagebildung der Dörfer bei. Mein persönlicher Wunsch ist es, dass dieses Vorhaben in möglichst vielen Gemeinden des Osnabrücker Landes ortsspezifisch nachgeahmt wird.“ Der Menschenrechtler Dr. Rupert Neudeck, der auf Einladung des Jubiläumsvereins den Festvortrag hielt, legte seinen Ausführungen das Gleichnis vom barmherzigen Samariter zugrunde. Als Kernpunkt auf dem Weg zu einer besseren Welt nannte der Redner die Grundfrage, „ob wir uns beim Bewältigen der Probleme auf dieser Erde als Nächster oder als Zuständiger empfinden“. Und, so Neudeck: „Auf dem Weg zu einer gerechten Weltgesellschaft braucht man Menschen, an denen man sich orientieren kann – wie Fritz Kamping, den Bill Gates von Buer.“
foto Feierliche Handlung: Kristin Auf der Masch nahm vor den Augen der Gäste das Enthüllen des Denkmals vor.
foto Engagiert und kompetent: Dr. Rupert Neudeck hielt im Altarraum der St.-Martini-Kirche seinen Festvortrag zum Thema „Eine bessere Welt“. Fotos: Jürgen Krämer
foto Äußerte sich lobend über die Skulptur: Landrat Manfred Hugo (rechts), hier im Gespräch mit Künstler Peter Fischer-Bessin.

5.September 2008 ©kreisblatt

Auf der Suche nach dem Bildtext

Heimatverein will Fotos beschriften

foto Startet ein interessantes Projekt: Irmgard Buth möchte möglichst alle Fotografien aus dem Archiv des Heimat- und Verschönerungsvereins mit einem Erläuterungstext versehen – und hofft auf Unterstützung aus der Bevölkerung. Fotos: Jürgen Krämer
Von Jürgen Krämer BUER. Das Heimathaus Osnabrücker Tor in Buer bietet so manchen kleinen Schatz aus der Geschichte des Kirchspiels – darunter weit mehr als 1000 historische Fotografien. Da im Laufe der Zeit nur ein Bruchteil dieser Aufnahmen beschriftet wurde, startete der Heimat- und Verschönerungsverein Buer jetzt eine besondere Initiative. Er möchte möglichst alle Bilder mit einem kurzen Erläuterungstext versehen und auf diese Weise das Fotomaterial gesamtinhaltlich aufwerten. Die Idee, ein solches Projekt auf den Weg zu bringen, kam Vereinsmitglied Irmgard Buth im Frühsommer dieses Jahres. „Immer, wenn ich einen Blick in das Vereinsarchiv warf und die vielen unbeschrifteten Bilder sah, kam mir nur ein Gedanke: Die Fotos müssen beschriftet werden, damit nachfolgende Generationen wissen, was im Detail auf den historischen Aufnahmen zu sehen ist“, erläutert die ehemalige Diakonin der St.-Martini-Kirchengemeinde. Obwohl sie ein echtes Bueraner Kind sei, so die 80- Jährige, „fiel es mir persönlich schwer, allen Fotografien Bildunterschriften zuzuordnen.“ Um die Bevölkerung für die Thematik zu sensibilisieren, stellte sie an Schautafeln eine Auswahl von rund 250 Bildern zusammen – einige von ihnen mehr als 100 Jahre alt. Ein Großteil der ältesten Aufnahmen verfüge bereits über Bildzeilen, da sie im Mittelpunkt des im Jahre 1983 erschienenen Buches „Kirchspiel Buer – Bilder aus vergangener Zeit“ veröffentlicht worden seien, berichtet die rüstige Seniorin, die ihre Fotoausstellung erstmalig während
foto Kleine Fragezeichen lassen es deutlich werden. Für Hunderte von historischen Aufnahmen fehlen Bildtexte.
des Buer-Marktes präsentierte. „Die Resonanz auf die Schau fiel dabei überwältigend aus – und es entstand die Idee, in das Beschriften der Bilder möglichst viele Bürgerinnen und Bürger des Kirchspiels einzubinden“, erläutert die Heimatfreundin und fährt fort: „Wir setzen dabei auch auf die Mithilfe von Zeitzeugen; denn die jüngsten Bilder, die in unserem Archiv schlummern, stammen aus den 1980er Jahren.“ In den vergangenen Wochen lud Irmgard Buth bereits einige heimatkundlich interessierte Mitbürgerinnen und Mitbürger zu Kaffeestunden in das Heimathaus ein, um das großherzige Projekt in ungezwungener Atmosphäre auf den Weg zu bringen. „Diejenigen, die gekommen waren, hatten ihre helle Freude an den historischen Aufnahmen, von denen nicht wenige in der Nachkriegszeit entstanden“, so die 80-Jährige. Die Darstellungen seien in verschiedene Themenbereiche untergliedert, darunter „Menschen“, „Gebäude“, „Landschaften“ und „Natur“. Besonders erfreulich sei in den vergangenen Tagen und Wochen das Beschriften von Bauernhofmotiven verlaufen, führt die ehemalige Diakonin aus. Trotzdem sei bei diesem speziellen Projekt „weitere Mithilfe aus den Kirchspieldörfern erforderlich“. Interessierte haben ab sofort die Gelegenheit, sich sonntags in der Zeit von 11 bis 12.30 Uhr an dem Projekt zu beteiligen. Eine Mitarbeit ist aber auch zu anderen Zeiten nach vorheriger Abstimmung mit Irmgard Buth unter der Telefonnummer 0 54 27/1423 möglich.

25.August 2008 ©kreisblatt

foto Bis demnächst in Buer: Freundlich grüßt die Fritz-Kamping- Statue in der Kunstgießerei Schwab den Betrachter.

Jetzt kann die Einweihung kommen

Fritz-Kamping-Statue erhält in dieser Woche ihre endgültige Farbe

foto Bei der Arbeit: Auf Wunsch von Bildhauer Peter Fischer-Blessin nahm Ziseleur Martin Scharf einige kleinere Korrekturen an der Bronzefigur vor. Fotos: Jürgen Krämer
BUER/SPRAKEL. Das Werk ist (fast) vollendet – und das Ergebnis kann sich sehen lassen! Mit der offiziellen Endabnahme der Fritz-Kamping- Statue durch Bildhauer Peter Fischer-Blessin und den Initiator des Vorhabens, Jürgen Krämer vom Vorstand des Heimat- und Verschönerungsvereins Buer, ist das Denkmalprojekt jetzt in seine abschließende Phase eingetreten. In dieser Woche soll die nahezu 200 Kilogramm schwere Bronzefigur in der Kunstgießerei Schwab in Sprakel mit der Patinierung ihre endgültige Farbe erhalten – und danach steht der Einweihung des Monumentes nichts mehr im Wege. Nachdem das letzte der insgesamt fünf Einzelteile vor nahezu sechs Wochen im Beisein einer Delegation der Bueraner Heimatfreunde in dem kleinen münsterländischen Fachbetrieb aus rund 1200 Grad heißer Bronze gegossen worden war (wir berichteten), ging Ziseleur Martin Scharf zu Werke. „Nach dem Erkalten der fünf Elemente nahm ich zunächst das Entfernen der Eingusskanäle vor, um anschließend die Einzelteile zusammenzuschweißen“, erläuterte der Fachmann. Anschließend habe er die Schweißnähte bearbeitet, „bis diese nicht mehr zu sehen waren“. Danach sei die komplette Figur gesandstrahlt und dann mit einer rotierenden Drahtbürste gereinigt worden. An diesem Montag nun soll die Fritz-Kamping-Figur ihre Patinierung erhalten – in einem klassischen Farbton, wie der Vorstand des Heimat- und Verschönerungsvereins entschieden hat. „Danach kommt sie ganz groß raus“, ist sich Ziseleur Scharf sicher. In den Nachmittagsstunden des 9. September soll die schwergewichtige Figur aus Sprakel nach Buer gebracht werden, um dort tags darauf
foto Fester Stand: Mit Halterungen aus Edelstahl, die mit den Füßen verschweißt wurden, soll die Figur im Erdreich befestigt werden..
foto Hervorragende Umsetzung: Selbst kleinste Details hat der Bronzeguss hervorgebracht.
auf dem Kirchplatz vor den Portalen der St.-Martini-Kirche aufgestellt zu werden. Die offizielle Bestimmungsübergabe der Skulptur erfolgt schließlich am Samstag, 13. September, 15 Uhr, im Rahmen der Feierlichkeiten zum 125-jährigen Bestehen des Heimat- und Verschönerungsvereins – ein Jubiläum, für das mit dem bekannten Menschenrechtler Dr. Rupert Neudeck ein prominenter Festredner gewonnen werden konnte. Zu dieser Veranstaltung erwarten die Bueraner Heimatfreunde zahlreiche Gäste – unter ihnen Sponsoren, die das 20 000-Euro- Projekt finanziell unterstützten.

23.August 2008 ©kreisblatt

Heimathaus erstrahlt in neuem Glanz


foto Nach einer Sanierung der Außenfassade erstrahlt das Heimathaus Osnabrücker Tor in Buer in neuem Glanz. „Im Zuge der Renovierungsmaßnahme erhielt die Schaufront am Kirchplatz einen hellen und freundlichen Außenanstrich“, erläuterte der Vorsitzende des örtlichen Heimat- und Verschönerungsvereins, Dieter Huntebrinker. Darüber hinaus sei die Fassade mit dem Schriftzug „Heimathaus Osnabrücker Tor“ versehen worden. Bei der Gestaltung der Beschriftung habe man bewusst auf eine moderne Leuchtreklame verzichtet, sondern Buchstaben aus Kupfer verwendet, die mit der Architektur des Gebäudes und der angrenzenden Häuser korrespondierten, so der Heimatvereinschef. -jk-/Foto: Jürgen Krämer

18.Juli 2008 ©kreisblatt

foto Sichtlich zufrieden: Firmenchefin Marianne Schwab präsentierte die Beine der Skulptur.
foto Spannender Augenblick: Aus einer zuvor auf mehr als 1000 Grad Celsius erhitzten Pfanne ergoss sich die flüssige Bronze in die Form. Kein Wunder, dass die Arbeiter bei derart hohen Temperaturen Schutzkleidung tragen müssen. Fotos: Jürgen Krämer

foto Einsatz bei Hitze: Cengiz Akdeniz beim Vorheizen der Gusspfanne.

Bronze schoss zischend in die Form

Fritz-Kamping-Statue soll im September offiziell ihrer Bestimmung übergeben werden

Von Jürgen Krämer
BUER/SPRAKEL.Die Fritz- Kamping-Statue geht ihrer Vollendung entgegen. Am Mittwoch erfolgte mit dem Guss des Kopfes die Fertigstellung des letzten von fünf Einzelteilen der Skulptur, die im September aus Anlass der 125-Jahr-Feier des Heimat- und Verschönerungsvereins Buer vor den Portalen der St.-Martini-Kirche offiziell ihrer Bestimmung übergeben werden soll. Es war schon beeindruckend, als die flüssige, rund 1200 Grad heiße Bronze in der Kunstgießerei Schwab in Sprakel bei Münster vor den Augen einiger der Vorstandsmitglieder Dieter Horst, Dieter Huntebrinker, Rolf Kellermann und Jürgen Krämer sowie weiterer Heimatfreunde zischend in die gebrannte Form schoss. Die Produktion der Figur erfolgte im sogenannten Wachsausschmelzgussverfahren. „Diese Art des Gusses findet bei formtechnisch schwierigen Figuren Anwendung“, erläuterte Firmenchefin Marianne Schwab im Gespräch mit unserer Zeitung. Der Ablauf: Nachdem Künstler Peter Fischer-Blessin aus Krukum das Gipsmodell der lebensgroßen Figur zum Fachbetrieb transportiert hatte, musste diese zunächst in eine Blindform eingebettet werden. Anschließend erfolgte der Aufbau von zweiteiligen Gipsstützschalen, in die flüssiges Silikonkautschuk eingegossen wurde. „Die Negativform aus Kautschuk zeigt alle Feinheiten des Originals, beispielsweise den Bart Fritz Kampings“, erläuterte Marianne Schwab. In diese Negativform sei daraufhin eine mehrere Millimeter starke Wachsschicht aufgetragen worden, die der späteren Wandstärke des Gussstückes entsprach. Am Ende sei die Vorlage aus produktionstechnischen Gründen in fünf Teile zerlegt worden. Nächster Schritt: Nach dem Anbringen von Eingussund Entlüftungskanälen, wurden die fünf Bestandteile der Figur in eine keramische Masse eingegossen – und nach dem Erstarren des Materials wanderten die Blöcke in einen Brennofen, in dem das Wachs bei hohen Temperaturen ausgeschmolzen wurde. Danach stand dem eigentlichen Gussvorgang nichts mehr im Wege. „Ist die Bronze erstarrt und weit genug abgekühlt, wird die Form zerschlagen, um den Rohguss zu gewinnen“, so die Gießereibesitzerin. In den nächsten Tagen und Wochen soll an der Figur der Feinschliff vorgenommen werden. So wird ein Ziseleur zunächst vorsichtig die Eingusskanäle
foto Spezialist bei der Arbeit: Dieter Zinke erstellte die Wachsformen für die Fritz-Kamping-Statue, die schon bald zur optischen Aufwertung des Kirchplatzes in Buer beitragen soll.
abtrennen und mit einem großen Arsenal von Spezialwerkzeugen die Überarbeitung der einzelnen Elemente vornehmen. Im Folgenden werden die fünf Elemente der Figur unter Schutzgasatmosphäre zusammengeschweißt. „Die dabei entstehenden Schweißnähte werden dann so überarbeitet, dass sie praktisch unsichtbar sind“, führte Marianne Schwab aus. Am Ende werde die Fritz- Kamping-Skulptur so genau wie irgend möglich dem Originalsmodell des Krukumer Künstlers Peter Fischer-Blessin entsprechen, das der Ziseleur bei seinen Arbeiten ständig zum Vergleich heranziehe. Letzter Produktionsschritt: Die abschließende Behandlung übernimmt der Patineur. Durch seine aufgepinselten Lösungen erzielt er dank chemischer Prozesse auf der Oberfläche die gewünschte Patina – „und nach einer Konservierungsbehandlung wird die Skulptur dann für den Abtransport nach Buer bereitstehen“, machte Marianne Schwab abschließend deutlich.

2.Juni 2008 ©kreisblatt

foto Begrüßet die edlen Spender: Auf dem Hof von Peter Fischer-Blessin (Zweiter von links) fanden sich (von links) Konrad Huhmann, Dieter Huntebrinker und Henning Bauer zur symbolischen Scheckübergabe ein. Foto: Jürgen Krämer

Wohltat für Wohltäter-Figur

7000 Euro für Kamping-Statue

jk MELLE. Auf den ersten Blick entsteht der Eindruck, als ob Fritz Kamping die edlen Spender freundlich grüßt: Mit 7000 Euro fördert die Bürgerstiftung der Kreissparkasse Melle die Fritz-Kamping-Statue, die ab Mitte September einen Blickfang in der historischen Bueraner Kirchhofsburg darstellen soll. „Wir freuen uns sehr über diese großherzige Zuwendung, da mit ihr rund ein Drittel der Gesamtkosten für dieses Projekt abgedeckt werden“, betonte der Vorsitzende des Heimat- und Verschönerungsvereins Buer, Dieter Huntebrinker auf dem Anwesen des Künstlers Peter Fischer-Blessin in Krukum. „Fritz Kamping und die Bürgerstimmung – das passt gut zusammen“, unterstrich Vorsitzender Konrad Huhmann, der die Spende zusammen mit dem Geschäftsführer der Stiftung, Henning Bauer, übergab. So habe der „Wohltäter von Buer“ Ende des 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts eine Vielzahl sozialer Projekte realisiert, während sich die Bürgerstiftung auf ihre Fahnen geschrieben habe, gemeinnützige Projekte zu fördern. Sowohl Huntebrinker als auch Huhmann und Bauer äußerten sich lobend über das Werk des Bildhauers, der die Vorlage für die Gussform der Bronzeskulptur in den vergangenen Tagen vollendete. „In Kürze werden wir die Figur zur Kunstgießerei Schwab nach Sprakel bringen“, so der Bildhauer.

3.Mai 2008 ©kreisblatt

foto Das Werk ist gelungen: Lobende Worte für die Arbeit Peter Fischer-Blessins (Dritter von links) fanden (von links) Rolf Kellermann, Hartmut Langenberg, Jürgen Krämer und Dieter Huntebrinker vom Vorstand des Heimat- und Verschönerungsvereins.
Foto: Petra Blessin

Selbst Details hervorragend umgesetzt

Fritz-Kamping-Skulptur entsteht


BUER/BIELEFELD. Seit dem ersten Besuch der Vorstandsdelegation im Atelier des Bildhauers Peter Fischer-Blessin waren bereits zehn Wochen ins Land gegangen. „Seither habe ich täglich an der Fritz- Kamping-Skulptur gearbeitet“, berichtete der Künstler, als jetzt erneut Dieter Huntebrinker, Rolf Kellermann, Jürgen Krämer und Hartmut Langenberg vom Vorstand des Heimat- und Verschönerungsvereins Buer an der Tür des Künstlers in Bielefeld anklopften, um sich über den aktuellen Sachstand zu informieren. „So etwas würde ich niemals hinkriegen. Es ist faszinierend, wie Peter Fischer- Blessin diese Skulptur gestaltet hat“, stellte Kellermann freudestrahlend fest und sprach damit seinen übrigen Vorstandskollegen aus der Seele. Selbst kleinste Details habe der Bildhauer mustergültig umgesetzt – von den Augen über den Faltenwurf der Pelerine bis hin zu den Manschettenknöpfen. „Wenn wir die Skulptur aus Anlass der 125-Jahr-Feier unseres Vereins im September offiziell einweihen werden, dann foto werden wir mit einem Monument an die Öffentlichkeit treten, das eine optische Bereicherung für die Bueraner Kirchhofsburg darstellen wird“, war sich Hartmut Langenberg sicher. Und Vorsitzender Dieter Huntebrinker brachte seine Freude darüber zum Ausdruck, dass das Projekt „Fritz-Kamping- Statue“ großen Anklang in der Bevölkerung des Kirchspiels Buer finde. Inzwischen hätten sich zahlreiche Sponsoren dazu bereit erklärt, die Aktion mit zum Teil namhaften Geldspenden zu unterstützen. Um mit den Spendengeldern verantwortungsbewusst umzugehen und ein optimales Preis- Leistungs- Verhältnis zu erzielen, brachten die Verantwortlichen des Heimat- und Verschönerungsvereins eine Ausschreibung unter drei renommierten deutschen Gießereien auf den Weg. Jetzt soll die Kunstgießerei Schwab in Sprakel mit dem günstigsten Angebot den Zuschlag für den Guss der Bronzestatue erhalten. „Wir freuen uns, mit der Firma Schwab ein kompetentes und leistungsfähiges Unternehmen verpflichten zu dürfen“, unterstrich Vorstandsmitglied Jürgen Krämer, der den münsterländischen Familienbetrieb bereits vor vier Jahren in seiner Eigenschaft als Mitglied der Führungsmannschaft des Deutsch-Amerikanischen Freundeskreises Melle kennenund schätzen lernte. „Seinerzeit wurde im Hause foto Schwab nach den Entwürfen des Künstlers Johann Janikowski das Einwanderer-Denkmal für die Partnergemeinde New Melle im US-Bundesstaat Missouri gegossen – ein Auftrag, den das Unternehmen zu unserer vollsten Zufriedenheit ausführte“, sagte Krämer weiter. Inhaber und Mitarbeiter sähen jedes Projekt als eine persönliche Herausforderung an – mit dem Ergebnis, dass Spitzenprodukte entstünden. So komme es nicht von ungefähr, dass sogar ein weltbekannter Designer wie Luigi Colani mit dem Familienbetrieb zusammenarbeite. Peter Fischer-Blessin geht davon aus, die Skulptur innerhalb der nächsten vier Wochen zu vollenden. Kurz darauf soll der Guss der Figur vonstatten gehen. „Wir liegen damit gut im Zeitplan“, so Heimatvereinsvorsitzender Dieter Huntebrinker. Die Einweihung könne dann termingerecht im Rahmen der offiziellen 125-Jahr- Feier im September erfolgen.
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29.April 2008 ©kreisblatt

foto Mit dem Heimatbund-Logo in den Händen: Hartmut Nümann, Dr. André Berghegger, Jürgen- Eberhard Niewedde und Dieter Huntebrinker (von links).
Fotos: Jürgen Krämer
foto Kühle Getränke servierten Elisabeth Benne, Erika Hallmann und Hildegard Schäfer (von links) vom Heimatverein Borgloh zum Auftakt des Kreisheimattages in historischer Tracht.

Ein Höhepunkt im Jubiläumsjahr

Heimat- und Verschönerungsverein Buer erwies sich beim Kreisheimattag als exzellenter Gastgeber


foto Auf große Resonanz stieß die Präsentation historischer Traktoren und Landmaschinen auch beim Geschäftsführer des Kreisheimatbundes, Jürgen Kipsieker (links).
Von Jürgen Krämer
BUER. Mit dem 34. Kreisheimattag des Heimatbundes Osnabrücker Land (HBOL) hat das Veranstaltungsprogramm zum 125-jährigen Jubiläum des Heimat- und Verschönerungsvereins Buer einen weiteren Höhepunkt erlebt. Wie alt ist die historische Kirchhofsburg? Wann entstand die St.-Martini-Kirche? Was hat es mit dem Heimathaus Osnabrücker Tor auf sich, und aus welchem Anlass wurde der sogenannte Kirchspielsbrunnen auf dem Kirchplatz errichtet. So lauteten einige von vielen Fragen, die Dieter Huntebrinker und Hartmut Langenberg vom Vorstand des Heimat- und Verschönerungsvereins Buer bei der Führung durch das Ortszentrum zu beantworten hatten. Zu einem besonderen Erlebnis geriet für nicht wenige Teilnehmer die Besichtigung der St.-Martini-Kirche mit dem 65 Meter hohen Kirchturm, im Volksmund als „Buerscher Bleistift“ bezeichnet. Besonderes akustisches Bonbon zum Abschluss dieser Führung: Organist Matthias Breitenkamp ließ zur Freude der Besucher einige Stücke auf der „Königin der Instrumente“ erschallen. Ein Kontrastprogramm bot sich im Folgenden bei der Kaffeetafel im Gasthaus „Bremer Tor“: Zur Unterhaltung der Gäste trat der Künstler Jan Graf-Betge an das Rednerpult, um im Stile des unvergessenen Komikers Heinz Erhardt mit amüsanten Wortbeiträgen und Wortspielereien für Heiterkeit zu sorgen. Er freue sich sehr, dass so zahlreiche Teilnehmer den Weg zum Kreisheimattag nach Buer gefunden hätten, betonte Vorsitzender Jürgen-Eberhard Niewedde zum Auftakt der Mitgliederversammlung. Der Redner brachte in diesem Zusammenhang seine Freude darüber zum Ausdruck, dass die Veranstaltung aus Anlass der 125-Jahr-Feier des Heimat- und Verschönerungsvereins Buer im Grönegau stattfinde. Und er lobte das Rahmenprogramm, das die Bueraner Heimatfreunde eigens für die Veranstaltung vorbereitet hatten. „Hier stimmt einfach alles“, so der Vorsitzende. „Sehr gerne bin ich in diesem Jahr wieder zu ihnen gekommen, um Ihnen stellvertretend für den Landkreis Osnabrück und natürlich auch persönlich die besten Grüße zum heutigen 34. Kreisheimattag und der damit verbundenen Mitgliederversammlung zu überbringen. Besonders dem Heimat- und Verschönerungsverein, möchte ich die herzlichsten Glückwünsche zum 125-jährigen Bestehen übermitteln“, unterstrich der führende Repräsentant des Landkreises in seinem Grußwort. Seit seiner Gründung im Jahre 1973 habe es sich der Heimatbund Osnabrücker Land – in Zusammenarbeit auch mit dem Kreisheimatbund Bersenbrück – zur Aufgabe gemacht, die Landschaft und Kultur der Region zu bewahren und weiterzuentwickeln und dabei nachhaltig Akzente zu setzen. Ähnlich wie zuvor Hartmut Nümann lobte anschließend Bürgermeister Dr. André Berghegger das ehrenamtliche Engagement der Heimatvereine, von denen allein acht im Grönegau existieren. So betreuten die Organisationen in Melle rund 500 Kilometer Wanderwege, unterhielten Lehrpfade, betreuten einen Umweltbildungsstandort und errichteten Aussichtstürme, von denen aus sich der heimische Raum auf besondere Weise erschließe, so das Stadtoberhaupt. Darüber hinaus setzten sich die Heimatvereine für den Erhalt der plattdeutschen Sprache und für die Bewahrung historischen Brauchtums ein – Tätigkeitsfelder, die gerade in heutiger Zeit besonders wichtig seien. Stellvertretender Ortsbürgermeister Arend Holzgräfe, der die Teilnehmer im Namen des Ortsrates begrüßte, lenkte seine Worte auf das Jubiläum des Heimat- und Verschönerungsverein. „Dass er seine 125-Jahr-Feier begeht, freut nicht nur den Verein, sondern auch uns!“ Auch der Vorsitzende das gastgebenden Vereins, Dieter Huntebrinker, reihte sich in den Reigen der Redner ein. Er bezeichnete es „als große Ehre für uns, dass der 34. Kreisheimattag bei uns in Buer stattfindet“.

28.April 2008 ©kreisblatt

Großartiges für das Osnabrücker Land geleistet

Lobende Worte beim Kreisheimattag in Buer

foto In kleinen Gruppen wurden die Teilnehmer des Kreisheimattages durch die Kirchhofsburg geführt. Foto: Jürgen Krämer
jk MELLE. Großartiges habe der Heimatbund Osnabrücker Land geleistet, sagte der stellvertretende Landrat Hartmut Nümann am Samstag beim Kreisheimattag in Buer. Seit seiner Gründung im Jahre 1973 habe es sich der HBOL in Zusammenarbeit mit dem Kreisheimatbund Bersenbrück gemeinsam mit seinen Mitgliedsvereinen zur Aufgabe gemacht, die Landschaft und die Kultur der Region zu bewahren und weiterzuentwickeln. Zu den Mitgliedsvereinen zählt der Heimat- und Verschönerungsverein Buer, der in diesem Jahr sein 125-jähriges Bestehen feiert und deshalb die Jahrestagung ausrichtete – mit Erfolg, denn vor dem Einstieg in die Tagesordnung boten die Bueraner Heimatfreunde ein interessantes Informationsprogramm mit Führungen durch die Kirchhofsburg und die St.-Martini-Kirche sowie der Präsentation historischer Ackerschlepper und Landmaschinen, die vom örtlichen Alttraktorenverein arrangiert worden war. Dass der HBOL eine engagierte Organisation ist, machte Vorsitzender Jürgen- Eberhard Niewedde in seinem Rechenschaftsbericht deutlich. Als Beispiele für die erfolgreiche Verbandsarbeit nannte er unter anderem die Umsetzung des Schwerpunktthemas 2007 „Alte Grabdenkmale im Osnabrücker Land“, das Ausrichten der Sternwanderung nach Glane und des „Tages des offenen Denkmals“ in Schledehausen sowie die Verleihung des Wilhelm-Fredemann-Gedächtnispreises und des Heimatpreises. Auch für das neue Geschäftsjahr, so Niewedde, seien viele Aktivitäten geplant, darunter die Sternwanderung, die am 22. Juni nach Schledehausen führe.

29.März 2008 ©kreisblatt

Ehrenzeichen für engagierte Vorstandsmitglieder

Generalversammlung des Heimat- und Verschönerungsvereins Buer im Zeichen der 125-Jahr-Feier


foto Strahlten nach der Ehrung um die Wette: Heinrich Kempchen, Rolf Kellermann und Dieter Huntebrinker (von links).
Foto: Jürgen Krämer


jk BUER. Im Zeichen seines 125-jährigen Bestehens hat der Heimat- und Verschönerungsverein Buer jetzt im Heimathaus Osnabrücker Tor seine Generalversammlung abgehalten – eine Veranstaltung, die von einer besonderen Überraschung geprägt war. In Anwesenheit von rund 50 Mitgliedern zeichnete der Vizepräsident des Wiehengebirgsverbandes Weser-Ems, Heinrich Kempchen, Wanderwart Rolf Kellermann und Wegewart Hartmut Langenberg sowie in Abwesenheit Schatzmeister Friedrich Kohmöller mit dem silbernen Ehrenzeichen des Dachverbandes von rund 150 Heimat-, Wanderund Kulturverein in Nordwestdeutschland aus. „Die drei Geehrten haben sich aufgrund ihrer engagierten ehrenamtlichen Tätigkeit bleibende Verdienste erworben“, unterstrich Kempchen in seiner Laudatio. Er appellierte in diesem Zusammenhang an Kellermanmn, Langenberg und Kohmöller, sich auch in Zukunft in den Dienst des Heimatgedankens zu stellen. „Wenn ich heute hierher nach Buer gekommen bin – dann allerdings auch, um dem Verein zu seinem 125-jährigen Bestehen zu gratulierten“, sagte der Vizepräsident weiter. Kempchen rief im Folgenden in Erinnerung, dass der Traditionsverein zu jenen Organisationen gehört, die anno 1908 in Bad Essen den Wiehengebirgsverband aus der Taufe hoben. „Wir freuen uns sehr, dass den Heimat- und Verschönerungsverein Buer und den Wiehengebirgsverband seit nunmehr 100 Jahren eine angenehme und erfolgreiche Zusammenarbeit verbindet“, resümierte der Redner. Er verband damit den Wunsch, dass das positive Miteinander auch in Zukunft Bestand haben möge. Dass der Heimat- und Verschönerungsverien Buer eine äußerst rege Organisation ist, machte Vorsitzender Dieter Huntebrinker in seinem Rechenschaftsbericht über das Geschäftsjahr 2007/2008 deutlich. Als wichtige Säule der Vereinsarbeit nannte der Redner das Ausrichten von Vortragsveranstaltungen zu Themen unterschiedlichster Art Das Heimathaus Osnabrücker Tor, so Huntebrinker, sei im Berichtszeitraum Schauplatz dreier Ausstellungen gewesen. Dazu zählten die Präsentation von Handwerkskunst aus dem Erzgebirge zum Kunsthandwerkermarkt, eine Fotoausstellung zum Thema „Die schönsten Funde in Kalkriese“ anlässlich des Buer- Marktes und eine große Krippenausstellung, die Irmgard Buth und Marlies Metting in der Adventszeit präsentierten. Auch in Sachen Exkursionen und Reisen habe der Heimatund Verschönerungsverein in 2007 gepunktet, resümierte der Vorsitzende. Als Beispiele hierfür nannte er die Sommerfahrt nach Duisburg und die Flusskreuzfahrt von St. Petersburg nach Moskau. „Sehr stolz sind wir auf das Angebot unserer Wandersparte“, machte der Redner deutlich. So habe Wanderwart Rolf Kellermann sieben Wanderungen arrangiert, die mit 45 bis 60 Startern hervorragende Teilnehmerzahlen aufgewiesen hätten. „Jede Mange Arbeit hat das Geschäftsjahr Wegewart Hartmut Langenberg beschert“, erläuterte Huntebrinker. Nachdem der Orkan „Kyrill“ auch im Bueraner Raum große Schäden in den Wäldern angerichtet hatte, sei es Langenberg gewesen, der zusammen mit weiteren Mitstreitern die Wanderwege wieder auf Vordermann gebracht habe. Dass der Heimat- und Verschönerungsverein Buer über eine solide finanzielle Basis verfügt, ließ der Kassenbericht erkennen, den Vorsitzender Huntebrinker in Vertretung von Schatzmeister Friedrich Kohmöller vorlegte. Die Entlastung des Vorstandes erwies sich als reine Formsache. Im Jubiläumsjahr 2008 wird der Heimat- und Verschönerungsverein mit einer Vielzahl von Aktionen und Veranstaltungen auftrumpfen. So richtet der Traditionsverein am 26. April den Kreisheimattag des Heimatbundes Osnabrücker Land in Buer aus und veranstaltet am 1. Juni eine große Jahresfahrt nach Hildesheim. Am 9. August geben die Bueraner Heimatfreunde den Startschuss zur vierten Etappe der Jubiläumswanderung „100 Jahre Wiehengebirgsverband“ ab, ehe sie am 13. September ihre großes Jubiläum offiziell begehen – mit der Einweihung der Fritz-Kamping-Statue und einem anschließenden Festakt, bei dem Rupert Neudeck, der Gründer des „Komitees Cap Anamur“ und jetziger Vorsitzender der Hilfsorganisation „Die Grünhelme“, den Festvortrag halten wird. Apropos Vortrag: Im Anschluss an die Regularien hielt der Leiter der Archäologie für die Stadt und den Landkreis Osnabrück, Bodo Zehm, ein Referat zum Thema „Burgen und Befestigungsanlagen im östlichen Grönegau“ – interessante Ausführungen, die von der Versammlung mit Beifall aufgenommen wurde.

20.Februar 2008 ©kreisblatt

Aus dem Gesicht geschnitten


Künstler präsentiert Kopf für Fritz-Kamping-Statue


foto Der Künstler und sein Entwurf: In seinem Atelier in Bielefeld präsentierte Peter Fischer-Blessin (links) das Haupt der Statue. Dieter Huntebrinker, Rolf Kellermann und Jürgen Krämer (von links) waren hellauf begeistert.
Foto: Hartmut Langenberg


foto So soll der Kopf der lebensgroßen Fritz-Kamping-Figur aussehen.
Foto: Jürgen Krämer
BUER/BIELEFELD. Es war schon fast wie eine Vorabeinweihung: Um die Spannung im Kreis der Auftraggeber zu erhöhen, hatte Peter Fischer-Blessin den Entwurf des Kopfes für die Fritz-Kamping-Statue in seinem Bielefelder Atelier mit Tüchern verhüllt – und als am Montagabend die Hüllen fielen, gab es im Kreis der Auftraggeber strahlende Gesichter und viele lobende Worte. „Kaum zu glauben: Der sieht ja Fritz Kamping wie aus dem Gesicht geschnitten“, freuten sich Dieter Huntebrinker und Jürgen Krämer, die das Denkmalprojekt aus Anlass der 125-Jahr-Feier des Heimatund Verschönerungsvereins Buer initiiert hatten. Und auch ihre Vorstandskollegen Rolf Kellermann und Hartmut Langenberg werteten den Entwurf als überaus gelungen: „Kompliment, Kompliment, Herr Fischer-Blessin. Sie haben wirklich hervorragende Arbeit geleistet.“ Der Bildhauer hatte das Haupt des „Wohltäters von Buer“, der von 1847 bis 1922 lebte, innerhalb von rund acht Tagen aus Ton nachgebildet – und zwar auf Grundlage von historischen Fotos, auf denen der Fleischwarenfabrikant in unterschiedlichen Lebensstationen zu sehen ist. In den nächsten Wochen wird Fischer-Blessin den vollständigen Entwurf der Skulptur erstellen. „Das geschieht dann mit Gips“, berichtete der Künstler. Als „äußerst hilfreich für diese Arbeit“ bezeichnete der Künstler die Bilder, die eine Woche zuvor in seinem Privathaus in Krukum aufgenommen worden waren. Seinerzeit hatte sich Heimatvereinsvorsitzender Dieter Huntebrinker von der Borgloher Trachtenexpertin Elisabeth Benne Gehrock, Stehkragen, Chemisette und Pelerine anlegen lassen, um dem Bildhauer eine möglichst optimale Vorlage für seinen Entwurf bieten zu können (wir berichteten). Die Einweihung der lebensgroßen Skulptur, die aus Bronze erstellt werden soll, ist für den Herbst geplant.

15.Februar 2008 ©kreisblatt

foto Das Modell: Heimatvereinsvorsitzender Dieter Huntebrinker präsentierte sich während der Sitzung mit dem Künstler im Hause Fischer-Blessin in Krukum als Fritz Kamping. Fotos: Jürgen Krämer

Mit Vatermörder, Gehrock und Pellerine

Buer erhält Fritz-Kamping-Skulptur

foto Das Chronometer: Beim Fotoshooting kam's auf die Kette an.
von Jürgen Krämer BUER. „Jetzt weiß ich erst, weshalb diese Kragenform Vatermörder heißt“, sagt Dieter Huntebrinker und lacht. Obwohl der steife Kragen ihm kaum die Möglichkeit zum Atmen gibt, hat sich der Vorsitzende des Heimat- und Verschönerungsvereins Buer an diesem Februar-Abend ein Höchstmaß an Selbstdisziplin auferlegt; denn er weiß, weshalb er die Strapazen der Anprobe über sich ergehen lässt: Er steht Modell für eine lebensgroße Skulptur zu Ehren Fritz Kampings (1847–1922), dem bekannten Fleischwarenfabrikanten und Wohltäter aus Buer. Die Idee zu diesem nicht alltäglichen Projekt war am Abend des Heilige-Drei-Könige- Tages entstanden, als sich Huntebrinker und sein Vorstandskollege Jürgen Krämer zufällig im Dorf begegneten und dabei ein Thema erörterten, das in den kommenden Wochen und Monaten den Fokus der Öffentlichkeit auf das Grönegaudorf am Fuße des Stuckenberges richten wird: das 125-jährige Jubiläum des Heimat- und Verschönerungsvereins Buer. Nachdem der Traditionsverein dem Ort aus Anlass seiner 100-Jahr-Feier den sogenannten „Kirchspielbrunnen“ gestiftet hatte, entstand an jenem tristen Abend im Januar spontan die Idee, anlässlich des 125-jährigen Bestehens mit einem weiteren ortsbildprägenden Geschenk aufzuwarten – in Form eines Fritz-Kamping- Denkmals. Wer aber soll diese Skulptur kreieren? Eine Antwort auf diese Frage war rasch gefunden. Nachdem Peter Fischer- Blessin in den vergangenen Jahren in Melle-Mitte mit überaus großem Erfolg die Skulpturen- Projekte „Pinsel und Think“ sowie „Kohlbrinkschüler“ realisiert hatte, nahmen die Heimatfreunde kurz darauf Kontakt mit dem in Krukum lebenden Künstler auf. Es folgte ein erstes Informationsgespräch, dem sich eine außerordentliche Vorstandssitzung anschloss – ein Treffen, das mit der einstimmigen Auftragsvergabe an den Bildhauer endete. Um Peter Fischer-Blessin die Arbeit bei der Gestaltung der Figur zu erleichtern, zogen die Bueraner Heimatfreunde alle Register: Sie stellten Fotos zusammen, auf denen Kamping in unterschiedlichsten Lebensstationen zu sehen ist, und sie lieferten nach Auswertung historischer Dokumente eine schriftliche Personenbeschreibung. Damit nicht genug: Außerdem gewannen sie mit der Leiterin der Trachten- und Brauchtumsgruppe des Heimatvereins Borgloh, Elisabeth Benne, eine wichtige Mitstreiterin in Sachen Fritz-Kamping- Skulptur. Die gebürtige Gesmolderin wählte aus ihrem reichhaltigen Fundus all jene Kleidungsstücke aus, die Kamping in ähnlicher Form zu Lebzeiten trug, darunter Gehrock, Chemisette, Stehkragen und Manschetten. Da es allerdings an einer geeigneten Pellerine mangelte, bewies die Expertin Improvisationstalent. Als Ersatz lieferte sie den Umhang der Osnabrücker Landwehr- Tracht. „Da sieht man kaum einen Unterschied“, urteilte Elisabeth Benne. „Diese Vorbereitung ist einfach einmalig“, freute sich Peter Fischer-Blessin, der das „Modell“ aus allen Blickwinkeln mit seiner Digitalkamera ablichtete. Auf diese Weise erhalte er hervorragende Vorlagen für seine Arbeit – ein Projekt, das bis zum Herbst zum Abschluss gebracht werden soll. Als Standort für die Skulptur ist der Vorplatz der St.-Martini-Kirche im Gespräch. „Nur wenige Meter von den Portalen entfernt könnte Fritz Kamping dann alle Passanten mit dem Hut in der Hand freundlich grüßen“, so Huntebrinker abschließend.

foto Der Künstler: Mit seiner Digitalkamera lichtete Peter Fischer- Blessin das Modell ab, um gute Vorlagen für die Figur zu erhalten.
foto Die Utensilien: Rund hundert Jahre alt sind Stehkragen, Fliege und Manschetten, die bei dem Fototermin eine große Rolle spielten.
foto Die Trachten-Expertin: Professionell legte Elisabeth Benne Dieter Huntebrinker die historische Kleidung an.

Heimat- und Verschönerungsverein Buer e.V./2009

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