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Pressestimmen

30.März 2009 ©kreisblatt

Erfolgreiches Jubiläumsjahr mit vielen Aktionen

Heimat- und Verschönerungsverein Buer zog Bilanz – Wegebau auch weiterhin ein ganz großes Thema

foto Bis zum Deutschen Wandertag 2011 müssen im Raum Buer Wanderwege auf einer Länge von 30 Kilometern instand gesetzt werden. Einige Strecken bieten ein trostloses Bild, wie Hartmut Langenberg gestern am Stuckenberg erläuterte. Fotos: Jürgen Krämer
jk BUER. Der Heimat- und Verschönerungsverein Buer hat seinem Namen auch im Geschäftsjahr 2008/2009 alle Ehre gemacht. Besonderer Höhepunkt: Die 125-Jahr- Feier der Organisation mit der Einweihung der Fritz- Kamping-Statue in der Kirchhofsburg und dem Festakt in der St.-Martini-Kirche, bei dem der bekannte Menschenrechtler Prof. Dr. Rupert Neudeck als Hauptredner fungierte. Die Begriffe „Heimat“ und „Verschönern“ standen jetzt während der Jahreshauptversammlung des Vereins im Heimathaus Osnabrücker Tor im Mittelpunkt des Rechenschaftsberichtes, den Vorsitzender Dieter Huntebrinker abgab. Die Heimatverbundenheit habe sich wie ein roter Faden durch das Jubiläumsjahr gezogen – und dabei Zeichen gesetzt. So sei der Heimat- und Verschönerungsverein Gastgeber des Kreisheimattages gewesen, den der Heimatbund Osnabrücker Land in Buer ausrichtete. Außerdem habe sich der Verein unter der Federführung von Vorstandsmitglied Dieter Horst aktiv in das Projekt „Dorfglocke Holzhausen“ eingebracht und darüber hinaus das Fritz-Kamping- Denkmal realisiert. „Wir alle haben uns sehr engagiert in die von unserem Vorstandsmitglied Jürgen Krämer entwickelte Idee eingebracht und konnten die Skulptur schließlich während des Festaktes zur 125-Jahr-Feier der Öffentlichkeit übergeben“, erläuterte Huntebrinker. Das Spendenaufkommen für dieses Projekt in Höhe von mehr als 20000 Euro habe es dem Verein zudem ermöglicht, sechs Ruhebänke aus Edelstahl anfertigen und aufstellen zu lassen. Zudem sei aus Spendengeldern eine Bronzetafel finanziert worden, auf der die Eckdaten der St.-Martini-Kirche vermerkt wurden. „Diese Tafel konnte kurz vor unserem Vereinsjubiläum im Bereich der Portale des Gotteshauses angebracht werden“, erläuterte der Vorsitzende. „Sehr stolz sind wir auf das Angebot und auf die Resonanz des Wanderangebotes, für das unser Vorstandsmitglied Rolf Kellermann verantwortlich zeichnet“, sagte Huntebrinker weiter. So habe der Wanderwart im Berichtszeitraum sieben Wanderungen angeboten, die zwischen 45 und 60 Teilnehmer auf die Beine brachte. Dass die Wanderungen ein derart lebhaftes Echo fanden, führte der Redner neben den attraktiven Routen auch auf das kulinarische Rahmenprogramm zurück. Der Heimat- und Verschönerungsverein betreut in seinem Zuständigkeitsbereich ein rund 80 Kilometer langes Wanderwegenetz. „Dass diese Wege hervorragend gekennzeichnet und beschrieben sind, ist das große Verdienst unseres Vorstandskollegen Hartmut Langenberg“, berichtete Huntebrinker. Unterstützt werde der Wegewart dabei von Karl-Heinz Aschermann. Des Weiteren kümmere sich Langenberg um die Instandsetzung von Wanderwegen, die infolge des Orkans „Kyrill“ schwer beschädigt worden seien. „Inzwischen sind ungefähr 50 von 80 Kilometern wieder auf Vordermann gebracht worden“, teilte Langenberg am Rande der Versammlung mit. Wieder begehbar seien die Wanderwege im Kleinen und im Großen Kellenberg, im Buerschen Wald und vom Roten Pfahl bis zum Kalbsiek. Gleiches gelte für den Linner Bergweg, den Wittekindsweg und für Teile des Südlichen Tourenweges. Allerdings liege noch ein schönes Stück Arbeit vor den Heimatfreunden, um die restlichen Wege zu sanieren, beispielsweise im Bereich des Stuckensberges und in Teilen der Meller Berge. „Hier sind wir zwingend auf die Unterstützung der Stadt angewiesen, um das Projekt bis zum Deutschen Wandertag im Jahre 2011 abgeschlossen zu haben“, so der Wegewart. Zurzeit, sagte Dieter Huntebrinker weiter, arbeite Hartmut Langenberg an einer Dokumentation über die im Raum Buer ansässigen Bauernhöfe. Das Ergebnis dieser Forschungsarbeit wird in die Kirchspielchronik einfließen, an der gegenwärtig mehrere
foto Um Wanderern freie Bahn bieten zu können, müssen an manchen Stellen Baumstämme aus dem Weg geräumt werden.
Autoren unter der inhaltlichen Leitung von Vorstandsmitglied Jürgen Krämer arbeiten. Einen weiteren Schwerpunkt des Rechenschaftsberichtes legte Huntebrinker auf das Veranstaltungsprogramm im Heimathaus, das seit dem Kunsthandwerkermarkt 2008 Schauplatz der von Irmgard Buth arrangierten Ausstellung „Menschen in Buer“ ist. Darüber hinaus seien diverse Vortragsveranstaltungen angeboten worden, die teilweise aus Platzgründen aus dem Vereinsdomizil in die Kulturwerkstatt verlegt werden mussten. Einen positiven Verlauf bescheinigte der Vorsitzende der Jahresfahrt, die 2008 nach Hildesheim führte. Für 2009 seien ein Sommerausflug nach Essen und eine Fluss-Kreuzfahrt auf der Rhône geplant. Einen Überblick über die Finanzlage gab in Vertretung von Schatzmeister Friedrich Kohmöller stellvertretender Vorsitzender Dieter Horst. Die Entlastung des Vorstandes erfolgte einstimmig. Im Anschluss an die Regularien hielten Bärbel Rolle und Reinhard Türke einen Vortrag über das Kenia-Projekt der Lindenschule, der viel Beifall fand.

Heimat- und Verschönerungsverein Buer e.V./Presse/Wegebau

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