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Der grüne See

Öffnungszeiten unserer Seehütte "Grüner See"
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Ein Projekt unseres Vereins

Pressestimmen

4.Juli 2009 ©kreisblatt

foto foto foto Bilder aus längst vergangenen Zeiten: Im Jahre 1994, kurz vor der Demontage des Glockenspiels, stellte sich die damalige Belegschaft zu einem Erinnerungsfoto auf (linkes Foto). Danach wurde mit dem Abbau der Anlage begonnen (mittleres und rechtes Bild), die am zweiten Advent des Jahres 1962 offiziell eingeweiht und ihrer Bestimmung übergeben worden war.

Ein Wahrzeichen kehrt zurück

Heimat- und Verschönerungsverein Buer initiiert Wiederaufbau des Glockenspiels – 120000-Euro-Projekt

foto Das sieht gut aus: Vor dem Turmreiter präsentierten in diesen Tagen (von links) Eduard Korfhage, Dieter Huntebrinker, Mark Hemmen und Heinz Hemmen die Wetterfahne des Glockenspiels, das noch im Laufe dieses Jahres wieder erschallen soll. Fotos: Jürgen Krämer (3), Eduard Korfhage (3)
Von Jürgen Krämer BUER. 32 Jahre lang galt es neben dem Turm der St.-Martini- Kirche und dem Osnabrücker Tor als eines der Wahrzeichen des Dorfes: das Glockenspiel auf dem Dach der Turmuhrenfabrik Korfhage. Als das traditionsreiche Unternehmen seinen Firmensitz im Jahre 1994 aus dem Ortskern an den nördlichen Rand des Dorfes verlegte und das Gebäude an der Osnabrücker Straße in den Besitz der Möbelfabrik Brinkmann überging, musste die imposante Anlage demontiert werden – und fristete seither ein Schattendasein. Mehrere Versuche des Heimat- und Verschönerungsvereins Buer, die imposante Anlage mit ihrem 35-stimmigen Werk an alter Stelle wiederzuerrichten, scheiterten. Erst als die Firma Neuero die Verwaltungs- und Fabrikationshallen des inzwischen insolventen Möbelherstellers übernahm, entflammten die Diskussionen über eine mögliche Wiederherstellung des Glockenspiels an alter Stätte erneut – Gespräche, die innerhalb kürzester Zeit von Erfolg gekrönt waren. In Zusammenarbeit mit den Firmen Neuero und Korfhage werden die Heimatfreunde jetzt die Umsetzung des Projektes in Angriff nehmen, das mit rund 120000 Euro zu Buche schlagen wird. „Wir freuen uns sehr, zusammen mit dem neuen Besitzer des Objektes, Heinz Hemmen, und der Familie Eduard Korfhage dieses alte Wahrzeichen wieder in neuem Glanz erstrahlen zu lassen“, erklärte Heimatvereinsvorsitzender Dieter Huntebrinker jetzt bei der Präsentation des Projektes. Mit Blick auf die Kosten stelle die Maßnahme „für uns eine beachtliche Hausnummer dar“. Aber wer über Jahrzehnte hinweg miterlebt habe, „wie dieses Glockenspiel eine prägende Bedeutung für unseren Ort hatte, wird bestätigen, dass es sich lohnt, sich für dieses Vorhaben zu engagieren“, sagte der Vorsitzende weiter. Einweihung im Advent Aufgrund etlicher spendenfreudiger Mitglieder und nicht zuletzt dank erster Zusagen verschiedener Sponsoren sei die Garantie gegeben, dass das Vorhaben zeitnah umgesetzt werden könne, so der Sprecher. Die Hauptaufgabe des Vereins bestehe darin, die Anschaffung und die erforderliche Installation der gesamten neuen Glockenspieltechnik auf den Weg zu bringen – auch mit finanzieller Unterstützung aus der heimischen Wirtschaft und von Privatpersonen. „Wir gehen nach derzeitigem Stand der Dinge davon aus, dass die Einweihung des Glockenspiels noch in der Adventszeit 2009 erfolgen wird“, machte Huntebrinker deutlich. Dieser Zeitplan sei aus heutiger Sicht realistisch. Unternehmer Heinz Hemmen zeigte sich angetan von der forschen Vorgehensweise der Heimatfreunde. „Hier ist eine ungeheure Dynamik zu spüren, die genutzt werden sollte, um das Projekt so schnell wie möglich zu realisieren“, sagte er. Für ihn persönlich und seinen Sohn Mark sei es eine Selbstverständlichkeit, das Vorhaben zu unterstützen. Klang wie einst Ähnlich äußerte sich Eduard Korfhage, der die Glocken in seinem Betrieb an der Wiehengebirgsstraße eingelagert hat und diese jetzt kostenlos für die Reaktivierung zur Verfügung stellt. In den nächsten Wochen und Monaten werden Spezialisten des Hauses Korfhage auf dem noch vorhandenen Dachreiter im Ortszentrum eine neue Technik installieren – einschließlich einer großen Uhr. „Die Glocken werden selbstverständlich generalüberholt – und am Ende wird alles wieder so klingen, wie es ursprünglich war“, versichert Eduard Korfhage, der „diese tolle Aktion für unser schönes Dorf Buer“ ebenfalls zur Chefsache gemacht hat. Schon heute freut sich der Unternehmer auf die Wiederaufnahme des Glockenspielbetriebs am Jahresende, wenn die 35 Klangkörper täglich um 9, 11, 16 und 20 Uhr ihre eherne Stimme erheben werden – mit so bekannten Stücken wie „Ännchen von Tharau“ und „Üb immer Treu und Redlichkeit“.
foto Sorgsam aufbewahrt: die Klangkörper aus Bronze.
foto Blitzeblank: So sollen die Glocken in Kürze nach Abschluss der Sandstrahlbehandlung aussehen.

Heimat- und Verschönerungsverein Buer e.V./Presse/Glockenspiel

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