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Der grüne See

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Pressestimmen

29.März 2010 ©kreisblatt

Verjüngung im Vorstand vollzogen

Vorträge, Wanderungen, Ausflüge und ein Glockenspiel: Heimatfreunde zogen Bilanz

foto Mit 41 Jahren das derzeit jüngste Vorstandsmitglied im Verein: Schatzmeister Peter Bahr, der sich gestern am frühen Abend vor dem Heimathaus über sein Wahlergebnis freute. Foto: Jürgen Krämer
jk BUER. „Bei der Abstimmung wieder 100 Prozent der Stimmen erzielt – aber das Ergebnis trotz erfolgreicher Arbeit gegenüber der letzten Wahl leider nicht verbessert!“ Wahlleiter Heiner Körner war zum Scherzen aufgelegt, als er dem Vorsitzenden des Heimat- und Verschönerungsvereins Buer, Dieter Huntebrinker, während der Jahreshauptversammlung im Heimathaus Osnabrücker Tor zu dessen einstimmiger Wiederwahl gratulierte. Mit einem einmütigen Votum hatten zuvor die Mitglieder die Arbeit eines Mannes honoriert, der seit 1996 an der Spitze der 127 Jahre alten Organisation steht. Mit einer Ausnahme wurden auch Andreas Bowenkamp, Dieter Horst, Rolf Kellermann, Jürgen Krämer und Hartmut Langenberg in ihren Ämtern bestätigt: Nachdem Schatzmeister Friedrich Kohmöller aus gesundheitlichen Gründen auf eine erneute Kandidatur verzichtet hatte, berief die Versammlung Peter Bahr in diese Position. „Mit dem Eintritt des 41-jährigen Kaufmanns in den Vorstand ist es uns gelungen, das Durchschnittsalter im Führungsteam weiter zu reduzieren“, freute sich Vorsitzender Huntebrinker, der in seinem Jahresbericht 2009 eine durchweg positive Bilanz zog. In den Mittelpunkt seiner Ausführungen stellte der Redner zunächst das breit gefächerte Vortragsprogramm, das von bekannten Referenten mit Leben erfüllt wurde. Sie sprachen unter anderem zu Themen wie „Namibia“, „Die Provence“ und „Moora – die Moorleiche aus dem Uchter Moor“. „Diese Vortragsabende brachten zeitweilig dermaßen viele Menschen auf die Beine, dass unsere Raumkapazitäten im Heimathaus erschöpft waren. Wir haben diese Veranstaltungen dann im Sinne einer guten Nachbarschaft einfach in die Kulturwerkstatt verlegt“, berichtete Huntebrinker. Er rief in diesem Zusammenhang in Erinnerung, dass der Heimatund Verschönerungsverein Buer seit dem 23. Januar 1961 in regelmäßigen Abständen Vortragsveranstaltungen im Winterhalbjahr ausrichte. Seit dieser Premiere seien insgesamt 195 Veranstaltungen dieser Art durchgeführt worden, die insgesamt mehr als 8000 Zuhörer in ihren Bann gezogen hätten. Neben den Vortragsabenden habe im Berichtszeitraum auch die Ausstellung „Menschen in Buer“ – arrangiert von Vereinsmitglied Irmgard Buth – viele Besucher mobilisiert, sagte der Vorsitzende weiter. Ein lebhaftes Echo hätten zudem die Sommerfahrt nach Essen, der Kulturhauptstadt 2010, und die siebentägige Flusskreuzfahrt auf der Rhone und Saone gefunden. Lobende Worte fand der Redner für das Wanderangebot, für das Vorstandsmitglied Rolf Kellermann in bewährter Weise verantwortlich zeichnete: „Die bis zu 60 Teilnehmer waren nicht nur von den Routen, sondern auch von den Tageszielen begeistert.“ Worte der Anerkennung hielt Huntebrinker auch für Wegewart Hartmut Langenberg und dessen Mitstreiter Karl-Heinz Aschermann bereit, die auch in 2009 das rund 80 Kilometer umfassender Wanderwegenetz der Bueraner Heimatfreunde „in Schuss hielten“. Als „herausragendes Projekt im Berichtszeitraum“ bezeichnete Huntebringer das Wiederherstellen des Bueraner Glockenspiels – ein großherziges Projekt, das von den Mitgliedern, aber auch von Unternehmen und Institutionen getragen wurde. Allen Beteiligten sprach der Vorsitzende ein herzliches Dankeschön für die reibungslose Umsetzung des Projektes aus. Aus Anlass der Wiedereinweihung des Glockenspiels habe Irmgard Buth die Ausstellung „Glocken im Kirchspiel Buer“ zusammengestellt, die auch weiterhin im Heimathaus zu sehen sei. Für 2010 habe der Verein neue Pläne – beispielsweise die Herausgabe eines von Hartmut Langenberg verfassten Buches über die Bauernhöfe im Kirchspiel Buer, so der Vorsitzende. In Vertretung von Schatzmeister Friedrich Kohmöller legte stellvertretender Vorsitzender Dieter Horst den Kassenbericht vor. Die Entlastung des Vorstandes erwies sich als reine Formsache. Im Anschluss an die Regularien hielt Regine Bürk-Griese vom Widukind-Museum in Enger einen Vortrag zum Thema „Die Sattelmeierhöfe in Enger“.

Heimat- und Verschönerungsverein Buer e.V./Presse/Vorstand

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