GPSsies

"Tracks for vagabonds" Wanderwege im bueraner Raum. Alternativ zu den schon auf dieser Seite vorhandenen Wanderwegen. betreiberlogo
mit der Möglichkeit auch GPS zu verwenden.

Der grüne See

Öffnungszeiten unserer Seehütte "Grüner See"
Freitags von 16.00 bis 22.00 Uhr
Sonntags von 10.00 bis 17.00 Uhr
Andere Terminwünsche nach Vereinbarung
Service: Jürgen Rein
Tel. 05742 / 703 7588
oder 0179 / 6952026
Ein Projekt unseres Vereins

Pressestimmen

29.März 2011 ©kreisblatt

foto Präsentierten die historische Fahne am Rande der Jahreshauptversammlung im Heimathaus: die Vorstandsmitglieder Peter Bahr, Dieter Huntebrinker und Hartmut Langenberg. Fotos: Jürgen Krämer

Alte Fahne erinnert an den Krieger-Verein

Heimat- und Verschönerungsverein zog Bilanz

foto Sehenswert: Auch mit einem besonderen Zierrat wartet die Fahne auf
jk BUER. Während des Zweiten Weltkrieges wurde sie in der Zwischendecke eines Wohn- und Geschäftshauses im Bueraner Ortskern versteckt gehalten. Danach galt sie über Jahrzehnte hinweg als verschollen – die Fahne des Krieger-Vereins zu Buer.Im Zuge von Aufräumarbeiten fiel das seltene Stück jetzt einem Bueraner Bürger zufällig in die Hände – und der übertrug dem Heimatund Verschönerungsverein das Relikt aus längst vergangenen Zeiten als Dauerleihgabe. „Wir freuen uns, diese historische Fahne in den Bestand unseres Heimathauses aufnehmen zu können“, freute sich Vorsitzender Dieter Huntebrinker am Mittwochabend während der Jahreshauptversammlung, zu der sich zahlreiche Mitglieder im Vereinsdomizil am Osnabrücker Tor eingefunden hatten. Die ungefähr 1,50 mal 1,50 Meter große Fahne, die in Verbindung mit dem Deutsch-Französischen Krieg von 1870/71 stehe, gebe Anlass, sich über kurz oder lang mit der Geschichte des Krieger-Vereins zu Buer auseinanderzusetzen. Im Mittelpunkt der Zusammenkunft stand traditionsgemäß der Rechenschaftsbericht des Vorsitzenden. In seiner Rückschau erinnerte Dieter Huntebrinker daran, dass der Verein seit nunmehr 50 Jahren in den Wintermonaten Vortragsabende ausrichte. In diesen fünf Dekaden hätten insgesamt 198 Veranstaltungen stattgefunden, die mehr als 8000 Besucher anlockten. „Auf große Resonanz stößt in unserem Heimathaus nach wie vor die Ausstellung über die Glocken im Kirchspiel Buer, die im Herbst 2009 aus Anlass der Wiedereinweihung des Bueraner Glockenspiels zusammengestellt worden war“, berichtete der Redner. Ein lebhaftes Echo hätten im Berichtszeitraum zudem die Sommerfahrt nach Worpswede und die mehrtägige Reise nach Frauenstein in das Erzgebirge im Herbst gefunden. Die diesjährige Sommerfahrt führe nach Leer. Darüber hinaus seien eine einwöchige Reise nach Island und eine Sechs-Tage-Tour in das Osterzgebirge geplant. Abgerundet werde das Veranstaltungsangebot durch Kurzwanderungen und Vortragsabende. Der Verein habe im Berichtszeitraum umfassende Arbeiten zur Instandhaltung und Beschriftung des rund 80 Kilometer langen Wanderwegenetzes durchgeführt, sagte Huntebrinker weiter. Seinen Angaben zufolge soll die Wanderhütte auf dem „Hasenfriedhof“ die am „Blomenbaum“ ersetzen, die infolge des Orkans „Kyrill“ erheblich beschädigt worden war. Erfreulich: Durch eine Privatinitiative von Bürgern aus Eicken-Bruche wurde das Umfeld der Hütte auf dem Steinbrink in Barkhausen kürzlich „in Schuss gebracht“. Als eines der Highlights im Vereinsleben im Jahre 2010 nannte der Redner die Herausgabe des von Vorstandsmitglied Hartmut Langenberg verfassten Buches „Die Entwicklung der Höfe und Dörfer im Kirchspiel Buer“. Eine weitere Dokumentation, die von Vereinsmitglied Manfred Kloweit-Hermann zum Thema „Kellenberg“ verfasst worden sei, solle als „Grönegauer Heimatheft“ unter der Federführung des Heimatvereins Melle in diesem Jahr herausgebracht werden. Zu den Projekten, die der Heimat- und Verschönerungsverein Buer in nächster Zeit realisieren möchte, zählt zum einen der Erhalt des Grünen Sees in Markendorf als Ausflugsziel. „Nach derzeitigem Stand der Dinge ist geplant, die abgängige Bausubstanz abzutragen und durch eine Art Blockhaus mit Grillmöglichkeit zu ersetzen“, so der Vorsitzende. Des Weiteren wolle der Verein am Linker Berg in Markendorf einen neuen Wanderparkplatz anlegen – mit freundlichem Entgegenkommen des Grundeigentümers Walter Heermann. Als erfreulich bezeichnete Huntebrinker die Tatsache, dass der Verein jetzt über eine eigene Homepage verfüge. Der Auftritt, der von Lars Ewering gestaltet wurde, sei im Internet unter www.huvvbuer. de zu finden und als „umfangreich und informativ zu bezeichnen. Dass die Bueraner Heimatfreunde über eine solide finanzielle Basis verfügen, ließ der Bericht von Schatzmeister Peter Bahr erkennen. Die Entlastung des Vorstandes erfolgte einstimmig. Im Abschluss an die Regularien wurde die Tonbildschau „Ein Streifzug durch das Bueraner Land“ aufgeführt, die in den Jahren 1982 und 1983 mit Fotos von Hans Walke und Jürgen Krämer entstand und im Jahre 1984 unter großer Beteiligung der Bevölkerung uraufgeführt wurde.

Heimat- und Verschönerungsverein Buer e.V./Presse/Bilanz'11

Zeitung