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Der grüne See

Öffnungszeiten unserer Seehütte "Grüner See"
Freitags von 16.00 bis 22.00 Uhr
Sonntags von 10.00 bis 17.00 Uhr
Andere Terminwünsche nach Vereinbarung
Service: Jürgen Rein
Tel. 05742 / 703 7588
oder 0179 / 6952026
Ein Projekt unseres Vereins

Pressestimmen

9.August 2012 ©kreisblatt

Die neue Seehütte ist fertig

Kleinod ist wieder attraktives Ziel



foto Dank für das Engagement: Harald Beinke und Dieter Huntebrinker (v. l.) erhielten von Günter Uhlmannsiek Nistkästen aus Lärchenholzbrettern, mit denen auch die neue Seehütte verkleidet ist. Foto: Ingrun Waschneck
iwa BUER. „Harald Beinke von der Interessengemeinschaft Grüner See und Dieter Huntebrinker vom Heimat- und Verschönerungsverein Buer haben es sich mit viel Enthusiasmus und Engagement zur Aufgabe gemacht, den schönen Platz hier am Grünen See wieder zu einem Kleinod herzurichten“, sagte Günter Uhlmannsiek bei der Fertigstellung der neuen Seehütte. Als Dank überreichte der Tischlermeister den beiden die selbst gefertigten Nistkästen aus Lärchenholz – dem gleichen Holz, mit dem das Haus verkleidet ist
ankte sich beim Bueraner Uhlmannsiek, nicht nur für den Nistkasten, sondern auch für dessen ehrenamtlichen Einsatz bei der Außenwandverkleidung. „Mit vier weiteren Handwerkern haben Sie mit Ihrer großen Kompetenz im Holzmontagebau um die drei Container die schöne Holzhütte geschaffen“, sagte der Vorsitzende des Heimat- und Verschönerungsvereins Buer (HVV). Der Entwurf dafür stammte von Harald Beinke, der den Grünen See schon seit seiner Kindheit kennt. Nachdem das alte Lokal im Dezember letzten Jahres abgerissen wurde, „habe ich mir gesagt, dass dieser Ort erhalten werden muss“. Im HVV mit dessen Vorsitzendem Dieter Huntebrinker fand er einen Mitstreiter für sein Projekt. Zunächst wurde der Hang mit großen Winkelstützen gesichert. Es folgte der Aufbau von drei containerartigen Raummodulen, die miteinander verbunden wurden. Die Haustechnik und eine Wasserleitung wurden installiert, das Dach mit Dachstuhl und Pfannen. Die Errichtung spendierte eine heimische Firma aus Markendorf. Auch das Holz für die Außenverkleidung wurde von einem Markendorfer Sägewerk kostenfrei zur Verfügung gestellt. „Wir haben Lärchenholz verwendet“, sagte Günter Uhlmannsiek. Es bekäme mit der Zeit eine schöne Patina und „verfaule, auch unbehandelt, nicht“, erklärte er. „Harald Beinke war Motor für dieses Projekt“, betonte HVV-Vorsitzender Hunterbrinker. Der Entwurf für die Seehütte stamme von dem Rödinghausener, zudem habe Beinke unzählige ehrenamtliche Arbeitsstunden geleistet, berichtete er. Auch viele andere hätten durch freiwilligen Einsatz oder finanziell zur Wiederherstellung des schönen Fleckchens Natur beigetragen, sagte Huntebrinker. „Der Heimat- und Verschönerungsverein Buer hat das Plateau gepachtet und eine Genehmigung erhalten, für Gäste eine Art Kiosk einzurichten“, sagte Dieter Huntebrinker. Die Bewirtschaftung erfolge durch ein Ehepaar aus Börninghausen. „Geöffnet ist zunächst freitags ab 17 Uhr sowie am Wochenende“, erklärte er. „In der Seehütte ist auf rund 30 Quadratmetern Raum für rund 25 Gäste, der überdachte Freisitz bietet genauso viel Platz“, erklärte Harald Beinke. Tische, Stühle und Sonnenschirme spendierte eine Lübbecker Brauerei, sodass auf der Sonnenterrasse weitere 16 Plätze hinzukämen, sagte Beinke.

27.Juli 2012 ©kreisblatt

Ein Tor zur Erinnerung

Neue Pforte des jüdischen Friedhofs mehr als ein schmucker Eingang


Von Petra Ropers
foto In einer Feierstunde stießen sie das Tor auf zum Gedenken und zum Miteinander: Superintendent Wolfgang Loos, Pastor Ingo Krahn, HVV-Vorsitzender Dieter Huntebrinker, Kantor Baruch Chauskin, Künstler Peter Fischer-Blessin, Initiator Jürgen Krämer und Bodo-Gideon Riethmüller, Vorstandsmitglied des Landesverbandes der Jüdischen Gemeinden (von links). Fotos: Petra Ropers
BUER. Alte, verwitterte Grabsteine ziehen die Verbindung von der Zeit zur Ewigkeit. Unter mächtigen Bäumen, von einer hohen Hecke vor neugierigen Blicken geschützt, zeugen sie von einem über Jahrhunderte friedlichen Miteinander der Religionen und Kulturen, das auch in Buer gewaltsam zerschlagen wurde: Der jüdische Friedhof am Rande des Ortes ist mehr als eine Ansammlung von Grabstätten.
Als Zeugnis einer lebendigen jüdischen Gemeinde in der Region würdigte Dieter Huntebrinker, Vorsitzender des Heimat- und Verschönerungsvereins (HVV) Buer, die Friedhofsanlage. Anderthalb Jahre lang wirkte deshalb der Verein auf Initiative von Vorstandsmitglied Jürgen Krämer darauf hin, den Friedhof
foto Mehr als eine Ansammlung von Grabstätten: Der jüdische Friedhof in Buer erinnert an Jahrhunderte des lebendigen, friedvollen Miteinanders, das gewaltsam zerschlagen wurde.
mit einer neuen, der Bedeutung der Stätte angemessenen Toranlage auszustatten. Im Beisein von Bodo-Gideon Riethmüller, Vorstandsmitglied der Jüdischen Gemeinden in Niedersachsen, wurde das Tor am Mittwoch offiziell seiner Bestimmung übergeben. „Der Landesverband ist über diese großartige Pforte sehr froh“, betonte Riethmüller. Insgesamt 210 pflegeverwaiste Friedhöfe, deren Gemeinden ausgelöscht wurden, habe der Landesverband zu verwalten. Doch die Pflege fordert erheblich mehr Mittel, als tatsächlich zur Verfügung stehen. Umso höher wertet der Verband das finanzielle und ehrenamtliche Engagement in Buer. Denn dessen Bedeutung geht für Riethmüller über die rein optische Aufwertung der Ruhestätte hinaus: „Hier wurde öffentlich dokumentiert, dass es auch um den Erhalt des Andenkens jüdischer Menschen in der Region geht.“ Mit einem Buchpräsent dankte er deshalb insbesondere Initiator Jürgen Krämer, dem HVVVorsitzenden Dieter Huntebrinker, Pastor Ingo Krahn und dem Künstler Peter Fischer- Blessin. Hinter dem von ihm entworfenen Tor erinnern 47
foto Jedes Blatt ein Unikat: Restemeyer fertigte die Efeublätter, die als dezenter Schmuck in den Torflügeln ranken. Steine von bedeutsamen Stätten des Heiligen Landes brachte eine Reisegruppe um Pastor Ingo Krahn für das neue Eingangstor mit.
Grabsteine aus 200 Jahren an die Synagogengemeinde Melle-Buer-Rabber. Zehn Steine aus dem Heiligen Land zieren neben 64 handgeschmiedete Efeublätter die beiden Torflügel und verweisen damit zugleich auf die enge Verbundenheit von Judentum und Christentum. Denn eine Reisegruppe um Pastor Ingo Krahn sammelte die Steine an für beide Religionen bedeutsamen Orten wie Bethlehem, Jericho und Jerusalem. In ihrer Unterschiedlichkeit vereint in den beiden Torflügeln schmücken sie nun sinnträchtig eine Anlage, die für Ortsbürgermeister Wilhelm Hunting ein Symbol von Offenheit und Toleranz und zugleich eine Verpflichtung ist, Vorbehalte zwischen den Kulturen und Religionen weiter abzubauen. „Wir können das Erbe unserer Väter und Großväter nicht ausschlagen und müssen immer aktiv an einem Miteinander arbeiten“, rief auch Dieter Huntebrinker dazu auf, sich weiterhin zu engagieren. Der Heimat- und Verschönerungsverein richtet dazu seinen Blick auf die junge Generation: In Zusammenarbeit mit der BBS Melle startet nach den Sommerferien ein Schulprojekt, in dem das Verständnis der verschiedenen Kulturen erarbeitet wird.

23.Juni 2012 ©kreisblatt

Projekt geht auf die Zielgerade

Einweihung der neuen Hütte am Grünen See naht



foto Idyllisch gelegen: die Aussichtsplattform am Grünen See in Markendorf mit der Schutzhütte. Fotos: Jürgen Krämer
jk BUER. Die Arbeiten laufen derzeit auf Hochtouren – und die Einweihung der neu gestalteten Anlage ist in greifbare Nähe gerückt. Bereits im August soll die Aussichtsplattform am Grünen See samt der dazugehörigen Schutzhütte offiziell eingeweiht und ihrer Bestimmung übergeben werden.
„Wir liegen voll und ganz im Zeitplan und freuen uns, dass das Projekt von zahlreichen Förderern und Sponsoren unterstützt wird“, machte der Vorsitzende des Heimat- und Verschönerungsvereins, Dieter Huntebrinker, am Freitagnachmittag bei einem Ortstermin deutlich. In nächster Zeit gelte es, noch einige „kosmetische Maßnahmen“ durchzuführen. Dazu zählen zum einen das Eindecken des Dachs der Seehütte mit roten Dachziegeln, zum anderen das Vertäfeln der Außenwände und die Ausgestaltung der Räume im Innern des Gebäudes. Worte des Dankes fand Huntebrinker für Harald Beinke von der Interessengemeinschaft Grüner See, der „ungezählte Arbeitsstunden in die Umsetzung der Maßnahme“ investierte.
foto Soll in Kürze vollständig mit Holzbrettern vertäfelt werden: die Seehütte.
So führte der Unternehmer aus der Gemeinde Rödinghausen zusammen mit weiteren Mitstreitern auf einer Gesamtlänge von 19 Metern eine groß angelegte Hangsicherung durch, und zwar unter Einbeziehung von L-förmigen Winkelsteinen, die zwischen 2,80 Meter und 80 Zentimeter groß sind. „Am Ende haben wir den Zwischenraum zwischen dem Hang und den Betonelementen mit rund 270 Kubikmeter Erdreich aufgefüllt“, erläuterte Beinke. „Das war ein schönes Stück Arbeit.“ Angrenzend an die Winkelsteine legte der Unternehmer zusammen mit seinen Helfern eine rund 30 Meter lange Holzstützwand an, die als Sitzgelegenheit genutzt werden soll „Der Hang soll demnächst begrünt werden“, fügte Dieter Rieke von der Interessengemeinschaft hinzu. Ein Anfang sei bereits in den letzten
foto Soll in Kürze vollständig mit Holzbrettern vertäfelt werden: die Seehütte.
Tagen gemacht worden. „Da habe ich auf einem Teil des Areals Fingerhut-Pflanzen in die Erde gebracht“, berichtete der Markendorfer. Als besonderer Treffpunkt auf der Aussichtsplattform soll sich zukünftig die Seehütte erweisen, die aus drei Containerelementen besteht. „Auch wenn es sich um Fertigbauelemente handelt, wird das Ganze später dank einer Vertäfelung wie eine richtige Hütte aussehen“, machte Beinke deutlich. Das Haus habe inzwischen ein Spitzdach erhalten, das in
foto Soll in Kürze vollständig mit Holzbrettern vertäfelt werden: die Seehütte.
den nächsten Tagen mit roten Ziegeln eingedeckt werden solle. „Harald Beinke hat für diese Konstruktion die Pläne erstellt und besonders darauf geachtet, dass der Dachüberstand gut bemessen wurde“, erläuterte Dieter Huntebrinker. Auf diese Weise sei die Gewähr gegeben, dass Wanderer bei Nässe unter dem Dachüberstand Schutz fänden. Schon jetzt freuen sich die Verantwortlichen des Heimat- und Verschönerungsvereins Buer und der Interessengemeinschaft Grüner See auf die Einweihung der Anlage im August. „Dann werden wir allen Helfern, Förderern und Sponsoren für deren Unterstützung danken“, machte Dieter Huntebrinker deutlich. „Wir freuen und schon heute auf diesen Tag.“

30.April 2012 ©kreisblatt

Grüner See: Die Hangsicherung läuft an

Projekt am bekannten Ausflugsziel in Markendorf geht in die nächste Runde


von Jürgen Krämer
foto Blick auf den Plan: Bei einem Ortstermin besprachen Harald Beinke, Jürgen Rein und Dieter Huntebrinker (von links) das weitere Vorgehen. Fotos: Jürgen Krämer
BUER. Das weithin bekannte Ausflugsziel Grüner See aus dem Dornröschenschlaf zu wecken – das haben sich die Stadtverwaltung, die örtliche Interessengemeinschaft sowie der Heimatund Verschönerungsverein Buer auf ihre Fahnen geschrieben
Nachdem in den vergangenen Wochen und Monaten mit vorbereitenden Maßnahmen wie dem Abriss des früheren Ausflugslokals und dem Fällen zahlreicher Bäume begonnen worden war, soll das Projekt in diesen Tagen in die nächste Runde gehen. „Wir werden jetzt die erforderliche Hangsicherung am Rande des Aussichtsplateaus vornehmen“, erläuterte Harald Beinke von der Interessengemeinschaft Grüner See. Auf einer Gesamtlänge von 19 Metern sollen seinen Angaben zufolge L-förmige Winkelsteine aufgestellt werden. „Die Betonelemente sind zwischen 2,80 und 80 Zentimeter groß und sollen auf einem Betonfundament platziert werden, das inzwischen bereits mit einer Drainage zum Ableiten von Staunässe versehen wurde“, berichtete der Vorsitzende des Heimatund Verschönerungsvereins Buer, Dieter Huntebrinker. Der Zwischenraum zwischen dem Hang und den Winkelsteinen soll mit Erdreich verfüllt werden. „Im Anschluss daran wollen wir die Betonelemente mit Holz verkleiden und mit Efeu begrünen“, sagte der Vorsitzende weiter. Jürgen Rein von der Interessengemeinschaft geht davon au, dass die Hangsicherung bis Mitte Mai zum Abschluss gebracht werden kann. Dann soll mit dem Aufbau der Seehütte begonnen werden, die aus drei Fertigbauelementen besteht. Die Module sind voll isoliert und verfügen über einen Strom-, Wasser- und Kanalanschluss.
foto Das Fundament ist vollendet: Mit 19 Betonelementen sol in Kürze dieser Hang am Rande des Aussichtsplateaus gesichert werden.
„Obwohl es sich um Fertigbauelemente handelt, wird das Ganze später dank einer Vertäfelung wie eine richtige Hütte aussehen“, machte Beinke deutlich. Das Haus solle ein Spitzdach erhalten, das mit Ziegeln eingedeckt werde. „Pächter des Plateaus und Besitzer der Seehütte ist der Heimat- und Verschönerungsverein Buer“, erklärte Huntebrinker. Die Anlage solle künftig an Interessierte – beispielsweise zum Durchführen von kleineren Veranstaltungen – gegen ein geringes Entgelt vermietet werden. Doch damit nicht genug: Der Wasserlauf, der aus dem See austritt, soll nach den Vorstellungen der Bueraner Heimatfreunde naturnah gestaltet werden. „Der kleine Bach, der derzeit noch schnurgerade entlang der Zuwegung zum See verläuft, könnte mäanderartig angelegt werden“, betonte Vorsitzender Huntebrinker. Das entspreche „viel besser der Natur“. Um dieses Vorhaben auf den Weg zu bringen, führe der Verein derzeit Gespräche mit der Naturschutzstiftung des Landkreises Osnabrück.

28.April 2012 ©kreisblatt

Projekt auf der Zielgeraden

Eingangspforte für den Jüdischen Friedhof wird in Kürze fertiggestellt


jk/pm BUER. In seiner langjährigen
foto Das Eingangstor nimmt Gestalt an: Im Gespräch mit Schmiedemeister Dieter Restemeyer (links) und Metallbauer Ulf Fredecker (rechts) zeigte sich Künstler Peter Fischer-Blessin angetan von der Ausführung. Fotos: Jürgen Krämer (3), Heimat- und Verschönerungsverein
Berufspraxis hat Ulf Fredecker schon so manches Eingangstor geschmiedet. „Aber diese Pforte ist etwas Außergewöhnliches“, machte der Metallbauer deutlich, der in diesen Tagen in der Firma Restemeyer in Markendorf einen Spezialauftrag in die Tat umsetzt: das neue Tor für den Jüdischen Friedhof im Sunderbrook vor den Toren Buers. „Hier wird exzellente Arbeit geleistet. Das sieht genau so aus, wie ich es mir bei der Gestaltung der Entwürfe vorgestellt habe“, freute sich Peter Fischer-Blessin, der das Tor im Spätsommer vergangenen Jahres im Auftrag des Heimat- und Verschönerungsvereins Buer geplant hatte. Als besondere Blickfänge an der Pforte erweisen sich zehn Steine aus dem Heiligen Land, welche die Zehn Gebote symbolisieren, sowie insgesamt 64 Efeublätter, die von Dieter Restemeyer handgefertigt worden. „Jedes davon ein Unikat“, wie der Schmiedemeister nicht ohne Stolz feststellt. Das Tor selbst besteht aus zwei Flügeln, die jeweils 1,38 Meter hoch und 1,20 Meter groß sind.
foto Die gemauerten Pfeiler nahmen Dieter Huntebrinker (links) und Jürgen Krämer in Augenschein.
Das Gesamtgewicht, so die Schätzungen von Dieter Restemeyer und Ulf Fredecker, belaufe sich auf etwa 140 Kilogramm. Inzwischen wurden am Eingang des Jüdischen Friedhofes zwei Pfeiler errichtet, an denen das Tor in Kürze befestigt werden soll. „Für den Bau dieser Pfeiler verwendeten wir Ziegelsteine eines Spezialherstellers aus Bad Laer“, berichtete der Vorsitzende des Heimat- und Verschönerungsvereins, Dieter Huntebrinker. In jeden Pfeiler soll jeweils eine 44 mal 35 cm große Platte aus Ibbenbürener Sandstein eingelassen werden. Die eine Tafel trägt die Aufschrift „Jüdischer Friedhof von 1819 – Synagogengemeinde Buer - Melle - Rabber“. Auf der anderen Platte ist ein Davidstern zu sehen, wie Steinmetzmeister Eckhard Oldemeyer aus Bulsten erläuterte. Der Initiator des Projektes, Jürgen Krämer, wertete es als positiv, dass die Umsetzung der Pläne von Peter Fischer- Blessin reibungslos verlaufen: „Wir haben erneut auf die richtigen Fachleute gesetzt – und unsere Erwartungen wurden bislang vollends erfüllt. Schon heute freuen wir uns auf die bevorstehende Einweihung der neuen Eingangspforte.“
foto Präsentiert eine der beiden Sandsteintafeln, die in die Pfeiler eingelassen werden: Eckhard Oldemeyer.
foto In Stein gemeißelt: Der Davidstern gilt heute vor allem als das Symbol des Judentums und des Volkes Israel.

26.März 2012 ©kreisblatt

Neue Projekte in Vorbereitung

Heimat- und Verschönerungsverein Buer punktet mit vielen Ideen


jk BUER. Der Heimat- und Verschönerungsverein Buer beschäftigt sich derzeit mit der Umsetzung zweier Projekte: der optischen Aufwertung des Aussichtsplateaus am Grünen See in Markendorf und der Gestaltung einer neuen Eingangspforte für den jüdischen Friedhof im Sunderbrook vor den Toren Buers.
foto Aus einem Guss: Die Betonfundamente für die Stützpfeiler der neuen Pforte für den jüdischen Friedhof wurden in den vergangenen Tagen erstellt. Fotos: Jürgen Krämer
Beide Vorhaben laufen nach Plan und blicken ihrer Vollendung entgegen, wie Vorsitzender Dieter Huntebrinker jetzt während der Jahreshauptversammlung im Heimathaus Osnabrücker Tor mitteilte. Anlass genug für die Heimatfreunde, bereits zwei neue Ideen voranzutreiben. Erstes Projekt: Nach dem erfolgreichen Verlauf der Ausstellung „Glocken im Kirchspiel Buer“ wird es im Heimathaus in Kürze eine neue Präsentation geben. Frei nach dem Motto „Buer im Spiegel der Kunst“ sollen pünktlich zum „Kunsthandwerkermarkt in der Kirchhofsburg“ Gemälde, Aquarelle und Kohlezeichnungen von Helmut Petersen, Ralf Mehrpohl, Hermann Schlüer und Peter Eickmeyer im Domizil der Heimatfreunde zu sehen sein. Dabei handelt es sich ausschließlich um Bilder mit Motiven aus dem Kirchspiel Buer. Zweites Vorhaben: Schon jetzt richtet der Heimat- und Verschönerungsverein seinen Blick auf das Jahr 2013. „Dann jährt sich zum 150. Mal die letzte Hofsprache der Wetterfreien“, erläuterte Dieter Huntebrinker. Unter der Federführung von Ulla Remmert werde derzeit ein großes Jubiläumsfest vorbereitet, welches auf dem Amthof in Wetter stattfinden wird. Die Geschichte der Wetterfreien solle in schriftlicher Form dargelegt und in der nächsten Ausgabe der „Grönenberger Heimathefte“ einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. In seiner Rückschau auf das Jahr 2011 wies der Vorsitzende auf zahlreiche Aktivitäten hin. So seien in bewährter Weise Vortragsabende angeboten worden, die zwischen 35 und 65 Personen in ihren Bann zogen. Als voller Erfolg hätten sich der Jahresausflug nach Leer mit 60 Teilnehmern, die neuntägige Island- Reise mit 32 Personen und die Sechs-Tage-Fahrt nach Frauenstein mit 50 Teilnehmern erwiesen. Die diesjährige Sommerfahrt führe nach Magdeburg – und vom 23. bis 27. September sei eine Reise nach Rotenburg ob der Tauber geplant. Als Selbstläufer bezeichnete der Redner die regelmäßig durchgeführten Wanderungen, an denen sich zwischen 45 und 60 Teilnehmer beteiligten. Neben den individuell ausgearbeiteten Routen habe auch das kulinarische Rahmenprogramm, das mit den Wanderungen verbunden war, bei den Startern ein lebhaftes Echo gefunden. Als einen Höhepunkt im Jahresprogramm bezeichnete der Redner den 111. Deutschen Wandertag in Melle. Die Bueraner Heimatfreunde hätten diese Veranstaltung mit der Ausgestaltung von drei Kernwanderungen begleitet. Außerdem seien sie mit dem „Bueraner Wagen“ beim großen Festumzug vertreten gewesen. Lobende Worte fand der Vorsitzende für Vereinsmitglied Manfred Kloweit-Hermann. Der Meesdorfer verfasste eine Dokumentation über den Kellenberg, die im Sommer 2011
foto Die Hangsicherung stellt am Grünen See eine besondere Herausforderung dar.
in Form eines „Grönenberger Heimatheftes“ veröffentlicht wurde. Einen weiteren Schwerpunkt der Vereinsarbeit bildete im Berichtszeitraum das Instandhalten und Beschildern von Wanderwegen – ein Aufgabenspektrum, das die Heimatfreunde auch in Zukunft fordern wird. Zum Abschluss seines Berichtes dankte Dieter Huntebrinker seinen Vorstandskollegen Peter Bahr, Andreas Bowenkamp, Dieter Horst, Rolf Kellermann, Jürgen Krämer und Hartmut Langenberg für die harmonische und erfolgreiche Zusammenarbeit im Jahre 2011. Nach der Vorlage des Kassenberichtes durch Schatzmeister Peter Bahr erfolgte die einstimmige Entlastung des Führungsgremiums. Im Anschluss an die Regulairen referierte Heribert Genreith zum Thema „Varus in der Nachbarschaft“, der viel Beifall fand.

Heimat- und Verschönerungsverein Buer e.V./Presse

Zeitung