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Pressestimmen

28.April 2012 ©kreisblatt

Projekt auf der Zielgeraden

Eingangspforte für den Jüdischen Friedhof wird in Kürze fertiggestellt


jk/pm BUER. In seiner langjährigen
foto Das Eingangstor nimmt Gestalt an: Im Gespräch mit Schmiedemeister Dieter Restemeyer (links) und Metallbauer Ulf Fredecker (rechts) zeigte sich Künstler Peter Fischer-Blessin angetan von der Ausführung. Fotos: Jürgen Krämer (3), Heimat- und Verschönerungsverein
Berufspraxis hat Ulf Fredecker schon so manches Eingangstor geschmiedet. „Aber diese Pforte ist etwas Außergewöhnliches“, machte der Metallbauer deutlich, der in diesen Tagen in der Firma Restemeyer in Markendorf einen Spezialauftrag in die Tat umsetzt: das neue Tor für den Jüdischen Friedhof im Sunderbrook vor den Toren Buers. „Hier wird exzellente Arbeit geleistet. Das sieht genau so aus, wie ich es mir bei der Gestaltung der Entwürfe vorgestellt habe“, freute sich Peter Fischer-Blessin, der das Tor im Spätsommer vergangenen Jahres im Auftrag des Heimat- und Verschönerungsvereins Buer geplant hatte. Als besondere Blickfänge an der Pforte erweisen sich zehn Steine aus dem Heiligen Land, welche die Zehn Gebote symbolisieren, sowie insgesamt 64 Efeublätter, die von Dieter Restemeyer handgefertigt worden. „Jedes davon ein Unikat“, wie der Schmiedemeister nicht ohne Stolz feststellt. Das Tor selbst besteht aus zwei Flügeln, die jeweils 1,38 Meter hoch und 1,20 Meter groß sind.
foto Die gemauerten Pfeiler nahmen Dieter Huntebrinker (links) und Jürgen Krämer in Augenschein.
Das Gesamtgewicht, so die Schätzungen von Dieter Restemeyer und Ulf Fredecker, belaufe sich auf etwa 140 Kilogramm. Inzwischen wurden am Eingang des Jüdischen Friedhofes zwei Pfeiler errichtet, an denen das Tor in Kürze befestigt werden soll. „Für den Bau dieser Pfeiler verwendeten wir Ziegelsteine eines Spezialherstellers aus Bad Laer“, berichtete der Vorsitzende des Heimat- und Verschönerungsvereins, Dieter Huntebrinker. In jeden Pfeiler soll jeweils eine 44 mal 35 cm große Platte aus Ibbenbürener Sandstein eingelassen werden. Die eine Tafel trägt die Aufschrift „Jüdischer Friedhof von 1819 – Synagogengemeinde Buer - Melle - Rabber“. Auf der anderen Platte ist ein Davidstern zu sehen, wie Steinmetzmeister Eckhard Oldemeyer aus Bulsten erläuterte. Der Initiator des Projektes, Jürgen Krämer, wertete es als positiv, dass die Umsetzung der Pläne von Peter Fischer- Blessin reibungslos verlaufen: „Wir haben erneut auf die richtigen Fachleute gesetzt – und unsere Erwartungen wurden bislang vollends erfüllt. Schon heute freuen wir uns auf die bevorstehende Einweihung der neuen Eingangspforte.“
foto Präsentiert eine der beiden Sandsteintafeln, die in die Pfeiler eingelassen werden: Eckhard Oldemeyer.
foto In Stein gemeißelt: Der Davidstern gilt heute vor allem als das Symbol des Judentums und des Volkes Israel.

Heimat- und Verschönerungsverein Buer e.V./Presse

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